Elternbeirat und Förderverein der Hafenschule schießen scharf!

Mit dem nachfolgend abgedruckten „offenen Brief“ feuert der Schulelternbeirat und der Förderverein der Hafenschule eine Breitseite Richtung Schiersteiner Ortsbeirat!  Ein Brief, der den fünfzehn ehrenamtlichen Stadtteilpolitikern „unter die Haut“ geht.

Verständlich. Schließlich haben sich die Bürgervertreter in den letzten Monaten mit großem Engagement und letztendlich erfolgreich dafür eingesetzt, dass sich in Sachen Hafen- und Erich-Kästner-Schule in den kommenden Jahren etwas tun wird.

Sich jetzt von den im Schulelternbeirat und Förderverein vertretenen „Expertinnen und Experten“ vorwerfen lassen zu müssen, sie hätten „nicht zukunftsorientierte Klientelpolitik“ betrieben, ist mehr als starker Tobak.

Wer die Arbeit des Schiersteiner Ortsbeirates regelmäßig verfolgt, so wie plusPunktSchierstein, weiß, dass das Gremium allzeit das Wohl aller im Auge hat und keine Klientel-Entscheidungen trifft!

Es würde der Vorsitzenden des Schulelternbeirates, Christina Kahlen-Pappas, sowie der Vorsitzenden des Fördervereins, Tanja Schickel, gut zu Gesicht stehen, sich für diesen Vorwurf beim Ostbeirat zu entschuldigen! Nicht nur, weil Weihnachten ist, sondern insbesondere, um die zukünftige gemeinsame Arbeit in Sachen Schulbau auf eine gute Basis zu stellen!

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Ein Kommentar zu Elternbeirat und Förderverein der Hafenschule schießen scharf!

  1. Hans Groth sagt:

    Tanja Schickel und Christina Kahlen-Pappas am 17.01.2018:
    Leider verkennen Sie, dass die AG Jugend des Schiersteiner Ortsbeirats in ihrer Stellungnahme auf unseren offenen Brief, der sich alle Ortsbeiratsmitglieder ausdrücklich anschließen und die Sie ebenfalls auf „pluspunktschierstein.de“ veröffentlicht haben, festgestellt hat: „Die Klientel, die der Ortsbeirat bedient, ist die Schiersteiner Bevölkerung, die Klientel, die die AG-Jugend bedient und fördert, sind die Schiersteiner Kinder und Jugendlichen. Auf diese Klientelpolitik sind wir sehr stolz, sie ist eine Investition in Zukunft.“

    Also haben wir doch den Nagel auf den Kopf getroffen mit der von uns geäußerten Wahrnehmung, dass der Ortsbeirat grundsätzlich auch „Klientelpolitik“ betreibt. Warum sollten wir uns nun dafür entschuldigen, dass wir in den Handlungen des Ortsbeirats etwas erkennen, worauf dieses Gremium sogar „sehr stolz“ ist?

    Ein Rätsel bleibt, warum sich die Ortspolitiker überhaupt so gegen unsere Vermutung gesträubt haben, dass sie Klientelpolitik für Vereine und Senioren betreiben, wenn sie gleichzeitig so stolz auf ihre Klientelpolitik für Kinder und Jugendliche sind. Warum sollte das eine „Hui“ und das andere „Pfui“ für den Ortsbeirat sein? Erfüllt die Ortspolitiker ihre Klientelpolitik für Senioren und Vereine nicht gleichermaßen mit Stolz wie die Klientelpolitik für Kinder und Jugendliche?

    Zumindest sollte damit nun aber geklärt sein, dass unsere Formulierung grundsätzlich kein Grund zur Aufregung für den Ortsbeirat sein kann und Ihre Wertung, die Sie, Herr Groth, bezüglich unseres Schreibens auf Ihrer Internetseite vornehmen, unzutreffend ist.

    Wir hoffen, dass wir damit nun ausreichend über die „Traurigkeit und Bestürzung“ unserer ehrenamtlichen Ortspolitiker nachgedacht, gesprochen und geschrieben haben. Auch wir sind ehrenamtlich – nicht nur beide im Förderverein und im SEB – tätig und erhalten hierfür keinerlei Aufwandsentschädigung. Wir setzen uns gemeinsam mit vielen anderen hochengagierten Schiersteiner Eltern, die den genannten Gremien angehören, in unserer knappen Freizeit neben Familie und Berufstätigkeit für die Belange einer „Teil-Klientel“ des Ortsbeirats ein: Eltern und Kinder. Daher ist uns besonders daran gelegen, dass wir nun endlich in die sachdienliche Diskussion einsteigen können. Das schulden wir den von uns in SEB und Förderverein vertretenen Eltern und Kindern! Genau zu diesem Zweck hatten wir die zuständigen Stadtpolitiker angeschrieben – und das bedauern wir in keiner Weise.

    Herzliche Grüße
    Tanja Schickel und Christina Kahlen-Pappas

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