Spielplatz Elbestraße mit neuen Spielgeräten!

Die Arbeitsgruppe Jugend des Schiersteiner Ortsbeirates hatte vor einiger Zeit angeregt, den städtischen Spielplatz Elbestraße im Wohnpark Zehntenhof zeitgemäß zu verschönern.

Die Anregung fiel beim Grünflächenamt auf fruchtbaren Boden. In den nächsten Tagen werden die aktuell noch stehenden Bauzäune fallen und die Kinder können sich auf den neuen Klettergerüsten austoben. Sieht superschön aus!

Ein dickes Lob der Arbeitsgruppe Jugend und dem Grünflächenamt der Stadt Wiesbaden! 

Die Kunstmole am Hafen öffnet am 5. April – Ortsring lädt ein

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„ZukunftsBrot“ für Mädchen in Malawi

Hilfe ohne Umwege: Mit dem Verkauf eines „ZukunftsBrotes“ unterstützt das Backhaus Schröer den Bau eines Internats in Malawi.

Die Einrichtung soll Mädchen aus dem südostafrikanischen Land den Besuch einer Grundschule ermöglichen. Vor allem Kinder aus ländlichen Regionen können bisher keine Schule besuchen, da sie zu weit entfernt wohnen.

Die private Benefizaktion wird initiiert von Annette Fürst, deren Vater die „Bella Vista Primary School“ vor 13 Jahren gegründet hat. Die Diplom-Psychologin unterrichtet als Trainerin für Führungskräfte unter anderem an der Bundesakademie des Deutschen Bäckerhandwerks und kann sich über eine breite Unterstützung durch Bäckereien aus ganz Deutschlandfreuen.

„Es ist wunderbar zu erleben, wie gern die Kinder in Malawi zur Schule gehen“, berichtet Fürst von einem Besuch ihrer beiden Patenkinder Melani und Prisca. „Und oft sind ihnen die Ferien viel zu lang.“ Betroffen von den Lebensumständen der Menschen in einem der ärmsten Länder der Erde, möchte sie vor allem Mädchen unterstützen.

„Frauen sind auf der ganzen Welt benachteiligt, und gerade in Ländern wie Malawi ist es wichtig, dass sie eine gute Bildung bekommen“, betont Annette Fürst. Ein Schulbesuch eröffne den Mädchen höhere Chancen auf einen Beruf und damit mehr Einfluss auf die Entwicklung der Gesellschaft.

„Das Echo ist überwältigend, und mir war von Anfang an klar, dass ich es mit Hilfe der Bäckerschaffen kann, das Geld für den Bau des Internats aufzubringen“, sagt die Dozentin. Die Bäckereien unterstützen die Benefizaktion, in dem sie ein neu entwickeltes oder ein Brot aus ihrem Sortiment mit einer Banderole versehen und einen Teil des Verkaufspreises spenden.

Der Erlös fließt ohne Umweg und zu 100 Prozent in das Hilfsprojekt, für das keinerlei Verwaltungskosten anfallen: In Deutschland kümmert sich Annette Fürst ehrenamtlich um die Organisation und in Malawi ihre Familie. „So können wir garantieren, dass das Geld auch wirklich den Menschen zugutekommt, für die es gedacht ist.“

Kai Schröer, Geschäftsführer der Backhaus Schröer GmbH: „Eine großartige Aktion, an der wir uns gerne beteiligen! Ab dem 1. März werden wir für jedes verkaufte „1951er Brot“ 0,30 Euro für den Bau eines Mädcheninternats in Malawi zur Verfügung stellen!“

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Kurz notiert in Bild und Wort

Einmal mehr war die Huhle Stahl- und Metallbau GmbH in Schierstein am Werk. Der „Tamara-Stuhl“ auf der Hafenpromenade bekam eine neue Rückenlehne.

Projektleiter Peter Kaufmann war am Dienstagabend gemeinsam mit der Freiwilligen Feuerwehr am Verkehrskreisel aktiv: Auf dem Programm stand die Probebeleuchtung.

Aktuell wird die Plattform für die Sommerbewirtschaftung im Osthafen gebaut. Die Grundfläche wird cirka 37 x 10 Meter groß sein. Platz für den erforderlichen Bewirtschaftungscontainer und 144 Sitzplätzen.

 

 

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Die Segel sind gesetzt!

Was lange währt, wird endlich gut! Heute bekam der Verkehrskreisel in der Söhnleinstraße nach langer Wartezeit sein Gesicht. Die Firma Huhle stellte zwei 7,50 Meter hohe und jeweils 1,5 Tonnen schwere Segel aus Cortenstahl auf. Ein von Peter Kaufmann entwickeltes Kunstwerk mit der Botschaft auf die Lage von Schierstein „am und auf dem Wasser“! plusPunktSchierstein hat mehrfach über das Projekt berichtet.

Und jetzt ein Wort in eigener Sache:

Liebe Freunde von plusPunktSchierstein,
Sie haben es längst bemerkt, in den letzten Monaten waren die Informationen auf plusPunktSchierstein eher spärlich. Und das lag – ehrlich gesagt – daran, dass mir beim Schreiben und Lesen meiner Berichte selbst langweilig wurde. Im Laufe der Zeit wiederholen sich alle Themen, wie Hafenfest, Weinfest, Kerb,  Jugendtag, Ostermarkt, Neujahrsempfang,  ja sogar die Berichterstattungen aus dem Ortsbeirat!

Und außerdem: die Flut von Nachrichten ist gewaltig, manchmal geradezu furchterregend. Kaum ist was „passiert“, da wird auch schon auf Facebook, über WhatsApp und per E-Mail-Newsletter in Wort und Bild berichtet und diskutiert!

Fazit: Ich werde meinem Blog „plusPunktSchierstein“ runderneuern. Fotos und Videos von nicht alltäglichen Begebenheiten – sowie heute die Installation der Segel – werden im Vordergrund stehen. Und wenn mir etwas unter den Nägeln brennt, dann werde ich zum Stift greifen, um in einer Kolumne meine eigene Meinung und meinen Standpunkt zu formulieren.

Mit besten Grüßen
Ihr
Hans Groth

 

 

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Dünne Eisschicht ziert den Hafen

Wenn sich der Dauerfrost durchsetzt, könnte sich die heute ganz dünne Eisschicht auf unserem Hafen „entwickeln“. Schauen wir einmal!   

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Erste Sitzung des Ortsbeirates im neuen Jahr

In der Ausgabe vom 10. Januar stellte der  Wiesbadener Kurier und das Wiesbadener Tagblatt ein „Gedankenspiel“ aus dem „Stadtentwicklungskonzept 2030 +“ für eine mögliche Wohnbebauung zwischen der Saar- und Schönaustraße vor. (Siehe Skizze).

Jetzt steht dieses Gedankenspiel auch auf der Tagesordnung des Ortsbeirates.

Wie der stellvertretende Vorsitzende des Ortsbeirates Walter Richters in einer E-Mail ankündigt, wird sich der Ortsbeirat nicht detailliert mit dem Thema befassen, sondern lediglich einen Antrag auf den Weg bringen, um weitere Informationen anzufordern.

Wie ebenfalls in dieser Woche aus der Wiesbadener Presse zu erfahren war, wird die Erneuerung des Sportplatzes Saareck voraussichtlich nicht in diesem Sommer, sondern erst im Jahre 2020 erfolgen. Kurz vor Baubeginn stellten die zuständigen Ämter  „überraschend“ fest, dass der Untergrund des Spielfeldes felsig ist und die Entwässerung über ein zwei Leitungssystem (Schmutz- und Regenwasser) erfolgen muss. Den Vereinen, die den Sportplatz nutzen und sich auf den Kunstrasen schon seit Jahren freuen, werden von der Verschiebung enttäuscht sein. Bleibt abzuwarten, ob man in der Ortsbeiratssitzung etwas Neues erfährt.

Die Sitzung findet am Mittwoch, 23.01.2019, um 19:00 Uhr im Schiersteiner Rathaus statt. Vor Eintritt in die Tagesordnung haben die Bürger die Möglichkeit, Fragen an den Ortsbeirat zu stellen.

Tagesordnung

  1. Geschäftsordnungsangelegenheiten
  2. Wahl einer Schriftführerin
  3. Anordnung eines Tempolimits von 30 km/h
  4. Zuordnung von Häusern in der Emil-Dietz-Straße
  5. Baugebiet im Westen Wiesbadens
  6. Ausdehnung des Regionalparks Rhein-Main nach Schierstein
  7. Sachstand Erneuerung Sportanlage am Saareck
  8. Sachstand Verkehrsmaßnahmen/-entwicklung in Schierstein
  9. Fahrradvermietsystem ESWE-mein Rad
  10. Bericht der AG Hafen
  11. Bericht der AG Jugend
  12. Bericht der AG Verkehr
  13. Finanzmittel
  14. Verschiedenes
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Frohe Weihnachten!

Weihnachtsbaum in der Saarstraße am 3. Advent

Liebe Freunde von plusPunktSchierstein,
ich wünsche Ihnen ein frohes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch nach 2019!

Auch im neuen Jahr werde ich – so wie es meine Zeit und die Lust zum Schreiben erlauben – über dieses und jenes aus unserem Stadtteil berichten. Vorrangig über „schöne und positive“ Ereignisse sowie über die Arbeit unseres Schiersteiner Ortsbeirates.

Meine 130 Stammleserinnen und Stammleser informiere ich stets per E-Mail über die Veröffentlichung einer neuen Nachricht. Wenn Sie ebenfall eine solche Information wünschen, dann schicken Sie mir eine E-Mail: info(at)pluspunktSchierstein.de

Herzlichst,
Hans Groth

Weihnachtskrippe auf dem Schiersteiner Hafen am 3. Advent

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Ortsbeirat: Dank, Ehrungen und politische Arbeit

Die letzte Sitzung vor dem Weihnachtsfest ist für den Schiersteiner Ortsbeirat alljährlich der würdige Rahmen, um engagierten Menschen des Stadtbezirks Danke zu sagen.  So am Mittwochabend im Schiersteiner Rathaus.

Maria Vogel gab im Oktober nach knapp drei Jahren ihr Ortsbeiratsmandat zurück. „Die Arbeit im Ortsbeirat hat mir sehr viel Spaß gemacht. Die fraktionsübergreifende und harmonische Zusammenarbeit ist in Schierstein beispielhaft!“  Ihr Ausscheiden aus dem Ortsbeirat hat einen ganz „vernünftigen“ Grund: Maria Vogel will mehr Zeit mit ihren beiden Enkelkindern verbringen!

Ohne das Lebensalter von Ute Schnorr zu verraten: „Der Tausendsassa“ wirkt seit mehreren Jahrzehnten in Schierstein im sozialen Bereich. Ob als Pflegerin, als gute Seele der Hafenschule oder als „Bastel-Ute“ in der Stadtbibliothek! So war es für Ortsvorsteher Urban Egert eine große Freude, Ute Schnorr mit dem Schiersteiner Gerichtssiegel zu ehren!

Bernd Zahn ist der Initiator und Motor der „Schiersteiner Brücke“. Eine Initiative der drei christlichen Gemeinden Schiersteins in Sachen Nachbarschaftshilfe, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, im Stadtteil Schierstein und der Siedlung Freudenberg eine gemeinschaftliche, ökumenische, generationsübergreifende Nachbarschaftshilfe zu entwickeln und voranzutreiben. Ortsvorsteher Urban Egert: „Über solche Initiativen im Stadtteil können wir froh sein und dürfen nicht vergessen, uns dafür zu bedanken!“ Der Ortsvorsteher sprach und verlieh Bernd Zahn das Gerichtssiegel.

 Die Ansprache von Werner Schäfer gehört zur Weihnachtssitzung des Ortsbeirates wie das Gläschen Wein nach Sitzungsende. Auch in diesem Jahr ließ Werner Schäfer das Jahr noch einmal Revue passieren und stellte so manche „neue Idee für sein Scheerstaa“ in den Raum. Beifall von den Ortsbeiratsmitgliedern und ein Buchgeschenk vom Ortsvorsteher.

Für die gute Betreuung der ehrenamtlich tätigen Ortsbeiratsmitglieder gab es Blümchen für die hauptamtlichen Mitstreiterinnen Sabine Röhrich-Gauer (links) und Linda Seel.

Zwischen Ehrungen und dem „Weihnachtswein“ wurden mehrere Anträge – fast alle einstimmig – verabschiedet und auf den Weg gebracht. 

  • Welche in Rechnung gestellten Leistungen der Straßen- und Bürgersteigreinigung wurden durch die Entsorgungsbetriebe (ELW) im Jahre 2018 tatsächlich erbracht?
  • Sicherstellung durch den Magistrat der Landeshauptstadt Wiesbaden, dass in den Klassenräumen des Neubaus der Joseph-von-Eichendorff-Schule mit Beginn der warmen Jahreszeit erträgliche Höchsttemperaturen gesichert sind. Dies mit dem Hinweis, dass in verschiedenen Klassenräumen des Neubaus an mehreren Tagen 40 Grad gemessen wurden.
  • Anforderung eines Berichtes, wann damit zu rechnen ist, dass Schulklassen und Vereine die Sporthalle der Joseph-von-Eichendorff-Schule, nach deren Instandsetzung oder gegebenenfalls deren Neubau, wieder vollumfänglich nutzen können.
  • Bitte an den Magistrat, beim Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Bingen Auskunft darüber einzuholen, welche Verwendung man für das vor über einem Jahr, angelandete sogenannte „Hausboot“ im Süd-Ost-Hafen von Schierstein hat. Sollte eine Nutzung verneint werden, darauf zu dringen, es möglichst umgehend wieder aus dem Hafen zu entfernen.
  • Antrag an  den Magistrat, die Durchführung der Flohmärkte auf dem Gelände der Firma Edeka in der Alten Schmelze nicht mehr zu genehmigen, weil bei den Flohmärkten ein derartiges Gedränge und Verkehrsaufkommen herrscht, dass die dort ansässigen Betriebe und Anwohner sowie der Fahrzeugverkehr erheblich beeinträchtigt werden. Aus diesen Gründen und der von der Polizei festgestellten Tatsache, dass auf den Flohmärkten oft „bedenkliche Waren“ angeboten werden und keine Auflagen hinsichtlich Ausweisung von Besucher-Parkplätzen erfüllt werden.
  • Der Magistrat wird abermals vom Ortsbeirat gebeten, Vorschläge zu unterbreiten, wo die Anwohner der Saarstraße nach Einrichtung der Radfahrstreifen zwischen Alte Schmelze und Anton-Berges-Straße  ihre Fahrzeuge parken können. Des Weiteren soll in Sachen Verlegung des Taxi-Standplatzes eine weitere Prüfung erfolgen.

Der vom Ortsvorsteher auf Anregung eines Schiersteiner Bürgers zusätzlich auf die Tagesordnung gesetzte Antrag, in einigen Schiersteiner Fußgängerampeln die Ampelmännchen gegen Störche auszutauschen, rief bei manchen Ortsbeiratsmitgliedern ein leichtes vorweihnachtliches Schmunzeln hervor. Ortsvorsteher Urban Egert: „Warum nicht, wir sind schließlich das „Storchenparadies“! Bis auf Gisela Neudeck stimmten alle Ortsbeiratsmitglieder dem Prüfantrag zu. Volker Birk mit der Feststellung: „Wir haben schon wesentlich schlechtere Anträge verabschiedet!“ (Fotomontage: Walter Richters)

Am Ende der Sitzung konnte Volker Dietz noch mit Freude berichten, dass der Künstler mit Hochdruck an der für den Hans-Römer-Platz vorgesehene Bronzefigur „Der Stifterabbeler“ arbeitet. „Vielleicht“, so Volker Dietz, „steht er beim kommenden Weinfest in unserer Mitte.

 

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Na sowas! Fake-News schon vor 103 Jahren!

Wer glaubt, „Fake-News“ wären eine Erscheinung unserer heutigen Zeit, der muss umdenken! Denn glaubt denn wirklich auch nur einer, die als äußerst fair bekannten Schiersteiner hätten fast eine halbe Stunde statt mit den erlaubten elf mit zwölf Spielern gegen Biebrich ein Wettkampfspiel bestritten! Nie und nimmer!

Und darüber hinaus:  Unsere Nachbarn im Osten waren doch schon immer helle Köpfe und hätten den Regelverstoß der „Scheerstaaner“ schon vor dem Anpfiff gemerkt.

Fazit: Bei dem Bericht in der „Wiesbadener Zeitung“ vom 28. Oktober 1915 muss es sich um eine „Falschmeldung“ gehandelt haben!  

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Eine interessante Meldung aus dem Jahre 1872

Das Niedrigwasser im Rhein wurde im Sommer des Jahres zum Problem für die Schifffahrt. Nicht nur unsere „Tamara“ musste zeitweise den Fährverkehr zu Rettbergsaue einstellen, in Biebrich konnten keine großen Personenfahrgastschiffe anlegen, Frachtschiffe waren nur noch leicht beladen unterwegs. Die über mehrere Monate anhaltende Hitze ohne größere Niederschläge bestimmten die Nachrichten!

Eine Nachricht in der Zeitung „Der Westbote“ (Columbus/Ohio) vom 28. März 1872 berichtet auch über „wenig Wasser im Rhein“. Doch lesen Sie selbst den tollen Artikel, den Dieter Schaub beim Studium alter Zeitungen entdeckt und uns überlassen hat.  

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