Erste Sitzung des Ortsbeirates im neuen Jahr

In der Ausgabe vom 10. Januar stellte der  Wiesbadener Kurier und das Wiesbadener Tagblatt ein „Gedankenspiel“ aus dem „Stadtentwicklungskonzept 2030 +“ für eine mögliche Wohnbebauung zwischen der Saar- und Schönaustraße vor. (Siehe Skizze).

Jetzt steht dieses Gedankenspiel auch auf der Tagesordnung des Ortsbeirates.

Wie der stellvertretende Vorsitzende des Ortsbeirates Walter Richters in einer E-Mail ankündigt, wird sich der Ortsbeirat nicht detailliert mit dem Thema befassen, sondern lediglich einen Antrag auf den Weg bringen, um weitere Informationen anzufordern.

Wie ebenfalls in dieser Woche aus der Wiesbadener Presse zu erfahren war, wird die Erneuerung des Sportplatzes Saareck voraussichtlich nicht in diesem Sommer, sondern erst im Jahre 2020 erfolgen. Kurz vor Baubeginn stellten die zuständigen Ämter  „überraschend“ fest, dass der Untergrund des Spielfeldes felsig ist und die Entwässerung über ein zwei Leitungssystem (Schmutz- und Regenwasser) erfolgen muss. Den Vereinen, die den Sportplatz nutzen und sich auf den Kunstrasen schon seit Jahren freuen, werden von der Verschiebung enttäuscht sein. Bleibt abzuwarten, ob man in der Ortsbeiratssitzung etwas Neues erfährt.

Die Sitzung findet am Mittwoch, 23.01.2019, um 19:00 Uhr im Schiersteiner Rathaus statt. Vor Eintritt in die Tagesordnung haben die Bürger die Möglichkeit, Fragen an den Ortsbeirat zu stellen.

Tagesordnung

  1. Geschäftsordnungsangelegenheiten
  2. Wahl einer Schriftführerin
  3. Anordnung eines Tempolimits von 30 km/h
  4. Zuordnung von Häusern in der Emil-Dietz-Straße
  5. Baugebiet im Westen Wiesbadens
  6. Ausdehnung des Regionalparks Rhein-Main nach Schierstein
  7. Sachstand Erneuerung Sportanlage am Saareck
  8. Sachstand Verkehrsmaßnahmen/-entwicklung in Schierstein
  9. Fahrradvermietsystem ESWE-mein Rad
  10. Bericht der AG Hafen
  11. Bericht der AG Jugend
  12. Bericht der AG Verkehr
  13. Finanzmittel
  14. Verschiedenes
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Frohe Weihnachten!

Weihnachtsbaum in der Saarstraße am 3. Advent

Liebe Freunde von plusPunktSchierstein,
ich wünsche Ihnen ein frohes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch nach 2019!

Auch im neuen Jahr werde ich – so wie es meine Zeit und die Lust zum Schreiben erlauben – über dieses und jenes aus unserem Stadtteil berichten. Vorrangig über „schöne und positive“ Ereignisse sowie über die Arbeit unseres Schiersteiner Ortsbeirates.

Meine 130 Stammleserinnen und Stammleser informiere ich stets per E-Mail über die Veröffentlichung einer neuen Nachricht. Wenn Sie ebenfall eine solche Information wünschen, dann schicken Sie mir eine E-Mail: info(at)pluspunktSchierstein.de

Herzlichst,
Hans Groth

Weihnachtskrippe auf dem Schiersteiner Hafen am 3. Advent

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Ortsbeirat: Dank, Ehrungen und politische Arbeit

Die letzte Sitzung vor dem Weihnachtsfest ist für den Schiersteiner Ortsbeirat alljährlich der würdige Rahmen, um engagierten Menschen des Stadtbezirks Danke zu sagen.  So am Mittwochabend im Schiersteiner Rathaus.

Maria Vogel gab im Oktober nach knapp drei Jahren ihr Ortsbeiratsmandat zurück. „Die Arbeit im Ortsbeirat hat mir sehr viel Spaß gemacht. Die fraktionsübergreifende und harmonische Zusammenarbeit ist in Schierstein beispielhaft!“  Ihr Ausscheiden aus dem Ortsbeirat hat einen ganz „vernünftigen“ Grund: Maria Vogel will mehr Zeit mit ihren beiden Enkelkindern verbringen!

Ohne das Lebensalter von Ute Schnorr zu verraten: „Der Tausendsassa“ wirkt seit mehreren Jahrzehnten in Schierstein im sozialen Bereich. Ob als Pflegerin, als gute Seele der Hafenschule oder als „Bastel-Ute“ in der Stadtbibliothek! So war es für Ortsvorsteher Urban Egert eine große Freude, Ute Schnorr mit dem Schiersteiner Gerichtssiegel zu ehren!

Bernd Zahn ist der Initiator und Motor der „Schiersteiner Brücke“. Eine Initiative der drei christlichen Gemeinden Schiersteins in Sachen Nachbarschaftshilfe, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, im Stadtteil Schierstein und der Siedlung Freudenberg eine gemeinschaftliche, ökumenische, generationsübergreifende Nachbarschaftshilfe zu entwickeln und voranzutreiben. Ortsvorsteher Urban Egert: „Über solche Initiativen im Stadtteil können wir froh sein und dürfen nicht vergessen, uns dafür zu bedanken!“ Der Ortsvorsteher sprach und verlieh Bernd Zahn das Gerichtssiegel.

 Die Ansprache von Werner Schäfer gehört zur Weihnachtssitzung des Ortsbeirates wie das Gläschen Wein nach Sitzungsende. Auch in diesem Jahr ließ Werner Schäfer das Jahr noch einmal Revue passieren und stellte so manche „neue Idee für sein Scheerstaa“ in den Raum. Beifall von den Ortsbeiratsmitgliedern und ein Buchgeschenk vom Ortsvorsteher.

Für die gute Betreuung der ehrenamtlich tätigen Ortsbeiratsmitglieder gab es Blümchen für die hauptamtlichen Mitstreiterinnen Sabine Röhrich-Gauer (links) und Linda Seel.

Zwischen Ehrungen und dem „Weihnachtswein“ wurden mehrere Anträge – fast alle einstimmig – verabschiedet und auf den Weg gebracht. 

  • Welche in Rechnung gestellten Leistungen der Straßen- und Bürgersteigreinigung wurden durch die Entsorgungsbetriebe (ELW) im Jahre 2018 tatsächlich erbracht?
  • Sicherstellung durch den Magistrat der Landeshauptstadt Wiesbaden, dass in den Klassenräumen des Neubaus der Joseph-von-Eichendorff-Schule mit Beginn der warmen Jahreszeit erträgliche Höchsttemperaturen gesichert sind. Dies mit dem Hinweis, dass in verschiedenen Klassenräumen des Neubaus an mehreren Tagen 40 Grad gemessen wurden.
  • Anforderung eines Berichtes, wann damit zu rechnen ist, dass Schulklassen und Vereine die Sporthalle der Joseph-von-Eichendorff-Schule, nach deren Instandsetzung oder gegebenenfalls deren Neubau, wieder vollumfänglich nutzen können.
  • Bitte an den Magistrat, beim Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Bingen Auskunft darüber einzuholen, welche Verwendung man für das vor über einem Jahr, angelandete sogenannte „Hausboot“ im Süd-Ost-Hafen von Schierstein hat. Sollte eine Nutzung verneint werden, darauf zu dringen, es möglichst umgehend wieder aus dem Hafen zu entfernen.
  • Antrag an  den Magistrat, die Durchführung der Flohmärkte auf dem Gelände der Firma Edeka in der Alten Schmelze nicht mehr zu genehmigen, weil bei den Flohmärkten ein derartiges Gedränge und Verkehrsaufkommen herrscht, dass die dort ansässigen Betriebe und Anwohner sowie der Fahrzeugverkehr erheblich beeinträchtigt werden. Aus diesen Gründen und der von der Polizei festgestellten Tatsache, dass auf den Flohmärkten oft „bedenkliche Waren“ angeboten werden und keine Auflagen hinsichtlich Ausweisung von Besucher-Parkplätzen erfüllt werden.
  • Der Magistrat wird abermals vom Ortsbeirat gebeten, Vorschläge zu unterbreiten, wo die Anwohner der Saarstraße nach Einrichtung der Radfahrstreifen zwischen Alte Schmelze und Anton-Berges-Straße  ihre Fahrzeuge parken können. Des Weiteren soll in Sachen Verlegung des Taxi-Standplatzes eine weitere Prüfung erfolgen.

Der vom Ortsvorsteher auf Anregung eines Schiersteiner Bürgers zusätzlich auf die Tagesordnung gesetzte Antrag, in einigen Schiersteiner Fußgängerampeln die Ampelmännchen gegen Störche auszutauschen, rief bei manchen Ortsbeiratsmitgliedern ein leichtes vorweihnachtliches Schmunzeln hervor. Ortsvorsteher Urban Egert: „Warum nicht, wir sind schließlich das „Storchenparadies“! Bis auf Gisela Neudeck stimmten alle Ortsbeiratsmitglieder dem Prüfantrag zu. Volker Birk mit der Feststellung: „Wir haben schon wesentlich schlechtere Anträge verabschiedet!“ (Fotomontage: Walter Richters)

Am Ende der Sitzung konnte Volker Dietz noch mit Freude berichten, dass der Künstler mit Hochdruck an der für den Hans-Römer-Platz vorgesehene Bronzefigur „Der Stifterabbeler“ arbeitet. „Vielleicht“, so Volker Dietz, „steht er beim kommenden Weinfest in unserer Mitte.

 

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Na sowas! Fake-News schon vor 103 Jahren!

Wer glaubt, „Fake-News“ wären eine Erscheinung unserer heutigen Zeit, der muss umdenken! Denn glaubt denn wirklich auch nur einer, die als äußerst fair bekannten Schiersteiner hätten fast eine halbe Stunde statt mit den erlaubten elf mit zwölf Spielern gegen Biebrich ein Wettkampfspiel bestritten! Nie und nimmer!

Und darüber hinaus:  Unsere Nachbarn im Osten waren doch schon immer helle Köpfe und hätten den Regelverstoß der „Scheerstaaner“ schon vor dem Anpfiff gemerkt.

Fazit: Bei dem Bericht in der „Wiesbadener Zeitung“ vom 28. Oktober 1915 muss es sich um eine „Falschmeldung“ gehandelt haben!  

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Eine interessante Meldung aus dem Jahre 1872

Das Niedrigwasser im Rhein wurde im Sommer des Jahres zum Problem für die Schifffahrt. Nicht nur unsere „Tamara“ musste zeitweise den Fährverkehr zu Rettbergsaue einstellen, in Biebrich konnten keine großen Personenfahrgastschiffe anlegen, Frachtschiffe waren nur noch leicht beladen unterwegs. Die über mehrere Monate anhaltende Hitze ohne größere Niederschläge bestimmten die Nachrichten!

Eine Nachricht in der Zeitung „Der Westbote“ (Columbus/Ohio) vom 28. März 1872 berichtet auch über „wenig Wasser im Rhein“. Doch lesen Sie selbst den tollen Artikel, den Dieter Schaub beim Studium alter Zeitungen entdeckt und uns überlassen hat.  

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„Weihnachtssitzung“ des Ortsbeirates am Mittwoch

Schierstein hat sich schon weihnachtlich geschmückt. Dank des Verschönerungsvereins können wir uns wieder über einen schönen Weihnachtsbaum in der Saarstraße und über die schwimmende Weihnachtskrippe am Hafenmast freuen. In der Karl-Lehr-, Reichsapfel- und Saarstaße haben der Ortsring und der Verschönerungsverein auch in diesem Jahr wieder für eine stimmungsvolle Weihnachtsbeleuchtung gesorgt. Vielen Dank hierfür und für die zahlreichen Weihnachtsveranstaltungen, die in den letzten Tagen in unserem Stadtteil stattgefunden haben.

In weihnachtlicher Stimmung befinden sich die Mitglieder des Schiersteiner Ortsbeirates offenbar noch nicht, sie haben sich für ihre letzte Sitzung des Jahres noch einige Anträge auf die Tagesordnung gesetzt. Das heißt: Bevor das Gremium gemeinsam mit den Besuchern mit einem Gläschen Wein auf das zu Ende gehende Jahr anstoßen kann, muss noch einmal richtig „geschafft“ werden!

Die Fraktion der Grünen wird von Klagen von Anwohnern berichten, dass die in der neuen Straßenreinigungssatzung festgelegte Reinigungsfrequenz nicht eingehalten wird und beantragt  einen Bericht, wie weit die in Rechnung gestellten Leistungen der Straßen- und Bürgersteigreinigung durch die Entsorgungsbetriebe (ELW) im Jahre 2018 tatsächlich erbracht wurden.  Kaum zu erwarten, dass die Entsorgungsbetriebe berichten werden, dass sie nicht erbrachte Leistungen in Rechnung gestellt haben!

Die CDU weist in einem Antrag darauf hin, dass sich im Sommer dieses Jahres  bei hohen Außentemperaturen verschiedene Klassenräume in der Joseph-von-Eichendorff-Schule so stark aufgeheizt haben, dass der Schulunterricht nicht mehr möglich war.  Wird der CDU-Antrag im Ortsbeirat verabschiedet, muss der Magistrat der Landeshauptstadt Wiesbaden dafür Sorge tragen, dass in den Klassenräumen der Joseph-von-Eichendorff-Schule, mit Beginn der warmen Jahreszeit, erträgliche Höchsttemperaturen gesichert sind.

In einem zweiten Antrag wird der Magistrat gebeten zu berichten, wann damit zu rechnen ist, dass Schulklassen und Vereine die Sporthalle der Joseph-von-Eichendorff-Schule, nach deren Instandsetzung oder gegebenenfalls deren Neubau, wieder vollumfänglich nutzen können. Aktuell – so der CDU-Antrag –  ist Sportunterricht für die Schulklassen und Vereine momentan nur sehr eingeschränkt möglich.

Aller guten Dinge sind auch bei den Christdemokraten drei und so wird der Magistrat gebeten, beim Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Bingen Auskunft darüber einzuholen, welche Verwendung man für das vor über einem Jahr, angelandete sogenannte „Hausboot“ im Süd-Ost-Hafen von Schierstein hat. Sollte eine Nutzung verneint werden, darauf zu dringen, es möglichst umgehend wieder aus dem Hafen zu entfernen.

Die SPD beanstandet in ihrem Antrag, dass bei den Flohmärkten auf dem Gelände der Firma Edeka in der Alten Schmelze ein derartiges Gedränge und Verkehrsaufkommen herrscht, dass die dort ansässigen  Betriebe und Anwohner sowie der Fahrzeugverkehr erheblich beeinträchtigt werden. Aus diesen Gründen und der von der Polizei festgestellten Tatsache, dass auf den Flohmärkten oft „bedenkliche Waren“ angeboten werden, wird angeregt, die Durchführung der Flohmärkte nicht mehr zu genehmigen. 

Der von der Arbeitsgruppe Verkehr eingereichte Antrag, in der Steinritzstraße neue Parkplätze zu schaffen, um den jetzt noch in der Saarstraße geparkten Fahrzeugen eine „neue Heimat“ zu geben, dürfte aus verzweifelter Not heraus formuliert worden sein.

Wer es noch nicht weiß: In der Saarstraße werden auf beiden Seiten Radfahrstreifen eingerichtet, mit der Folge, dass sämtliche Parkplätze zwischen Bahnunterführung und Anton-Berges-Straße wegfallen.

Die GENO 50 hat in diesem Jahr in der Steinritzstraße auf ihrem Grund und Boden einen Parkplatz für 12 PKWs gebaut, um die Parkplatzsituation in diesem Wohngebiet zu verbessern. Eine gelungene Maßnahme!

Zusätzlichen Verkehr in diese kleine Wohnsiedlung, in der aktuell noch fünf Reihenhäuser gebaut werden,  zu schicken, um Radfahren in der Saarstraße ein komfortables Radeln zu ermöglichen, ist keine Lösung!  Auch keine 100-prozentige Lösung, aber ein Komprmiss wäre es, die von der Stielstraße kommenden Radfahrer nach der Unterführung in die Steinritzstraße zu leiten. Der Durchgang ist vorhanden und die Radfahrer wären in der Steinritz- sowie in der Anton-Berges-Straße in einer Tempo-30-Zone und könnte hier ihre Fahrt fortsetzen.

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Nächster Dämmerschoppen der Schiersteiner CDU

Die Schiersteiner CDU lädt am 27. November 2018 um 19:00 Uhr in das „Ristorante Rosmarin“ in der Reichsapfelstraße ein. Unter dem Thema „Aktuelle Entwicklungen in der Stadtpolitik“, setzen die Schiersteiner Christdemokraten ihre Veranstaltungsreihe „Dämmerschoppen“fort.

Gast und Referent des Abends ist der Stellvertretende Fraktionsvorsitzende der CDU-Stadtverordnetenfraktion Hans-Joachim Hasemann-Trutzel.

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Jupitersäule – doch kein Vandalismus?

Ortsvorsteher Urban Egert hat sich zum „gestürzten Jupiter“ noch einmal zu Wort gemeldet. Der Vorsitzende des Schiersteiner Ortsbeirates hält es inzwischen für durchaus möglich, dass die Sta­tue „durch ir­gend­et­was“ er­schüt­tert wur­de und des­halb um­ge­fal­len ist!

Wenn das „Irgendwas“  kein halbstarker Grobian war, umso besser! Vandalismus braucht kein Mensch! Die Frage, wer oder was den Jupiter so erschüttert hat, dass er sich samt Pferd flachgelegt hat, bleibt das Geheimnis von „Gott Jupiter“!

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Die pure Dummheit war aktiv

Muskelkraft war nicht notwendig, Dummheit reichte völlig aus, um die Jupitersäule am Schiersteiner Hafen zu Fall zu bringen.

Die im Jahre 1970 vom Verschönerungsverein und Ortsring geschaffene Nachbildung der im Jahre 1888 in Schierstein gefundenen römischen Jupitersäule aus dem Jahre 221 n. Chr. liegt nun beschädigt in der Wilhelm-Loos-Anlage, wartet auf ihren Abtransport und auf eine mit sicherlich hohen Kosten verbundene „Behandlung“.

Ortsvorsteher Urban Egert (Fotos) sah sich am Mittwochmorgen die Säule an und verständigte die zuständigen Stellen. Auf Anfrage beim Grünflächenamt kann ausgeschlossen werden, dass die Säule bei Pflegearbeiten von einem Fahrzeug angefahren wurde.

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Eberhard Seidensticker will Oberbürgermeister werden

Eberhard Seidensticker

Der CDU-Kreisverband hat bei ihrem Parteitag am Dienstagabend in Mainz-Kostheim die Weichen für die Oberbürgermeisterwahl 2019 gestellt.

Der stellvertretende Stadtverordnetenvorsteher und Vorsitzende des Schiersteiner Verschönerungsvereins Eberhard Seidensticker wird bei der am 26.Mai 2019 stattfindenden Direktwahl des Wiesbadener Oberbürgermeisters einer der Herausforderer des seit 2013 amtierenden Oberbürgermeisters Sven Gerich (SPD) sein.

Von den 142 Delegierten des CDU-Parteitages stimmten 85 Prozent für Eberhard Seidensticker. Der 52-jährige selbständige Dachdeckermeister war der einzige Kandidat.

Im Vorfeld des Nominierungsparteitags gab es innerhalb der Wiesbadener CDU ziemlichen Krach, verursacht von der „etwas unglücklich verlaufenden Kandidatensuche“ durch den Kreisvorsitzenden Dr. Oliver Franz. Streit war gestern, Eberhard Seidensticker will als Kandidat eine geschlossene CDU in den OB-Wahlkampf führen!

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