Schöne Kerbetage!

Die „Ein-Mann-Redaktion“ von plusPunktSchierstein ist bis zum 22. September auf Reisen. Deshalb gibt es in diesem Jahr keine Fotos und keinen Bericht von der Kerb. Viel Spaß beim Kerbetreiben auf dem Hans-Römer-Platz!

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Der Worte sind genug gewechselt, am Kreisel folgen Taten!

Alle Schiersteiner, die glaubten, der Berliner Flughafen würde früher fertiggestellt, als der Schiersteiner Verkehrskreisel in der Söhnleinstraße, werden mit dem heutigen Tag ihres Glaubens beraubt.

Ortsvorsteher Urban Egert wartete heute mit der geradezu sensationellen Meldung auf, dass sämtliche Genehmigungen für die Gestaltung des Kreisels vorliegen und die Firma Brömer voraussichtlich am 12. September 2018 (in Worten: Zweitausendachtzehn!!!!) mit den Arbeiten für das Fundament beginnen wird.

Der Ortsvorsteher (Foto) stolz wie Bolle: „Wir haben es endlich geschafft. Ich habe als Ortsvorsteher bei den Schiersteinern im Wort gestanden und habe alles getan, dass wir den Kreisel so gestalten dürfen, wie wir es geplant haben! Und das vor Fertigstellung des Berliner Flughafens!“

Die Ausdauer und Hartnäckigkeit des Ortsvorstehers und des Ortsbeirates haben sich bezahlt gemacht! Manch einer hätte die Segel gestrichen, die Schiersteiner nicht! Und so bekommen sie schon bald ihre Segel auf dem Kreisel gesetzt!

Planungsfotos: Peter Kaufmann

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Auch in Schierstein wird gefeiert

Sage bloß einer, in Wiesbaden wäre nichts los! Ein  Fest jagt das andere. Am vergangenen Wochenende standen gleich vier größere Veranstaltungen auf dem Programm. Erstmals waren in Wiesbaden rund ums Kurhaus Biathleten unterwegs, auf der Taunusstraße wurde stilvoll der 200. Geburtstag der Prachtstraße gefeiert, der Schlossplatz stand im Zeichen des  In­ter­na­tio­na­len Som­mer­festes des Aus­län­der­bei­rats und der Schlachthof lockte zum Street Food Festival.

Vom Hafenfest einmal abgesehen, gehen die Feste in unserem Stadtbezirk immer beschaulich zu. Wobei „beschaulich“ keineswegs für anspruchslos, sondern für behaglich und idyllisch steht!

Am kommenden Samstag lädt die Schiersteiner SPD ab 15.00 Uhr in den Söhnleinpark ein, um in gemütlicher Runde den „Traumsommer“ zu verabschieden.

„Mir gebbe alles unn wolle nix!“ steht auf dem Einladungsplakat! Da stellt sich doch die Frage, ob die Sozialdemokraten am Samstag mit ihren Spendierhosen am Grill und hinter dem Zapfhahn stehen. Mann sollte es mit Frau und Kind testen!

Eine Woche später dreht sich dann am Hans-Römer-Platz das Karussell!

Der Ortsring hat sämtliche Vorbereitungen für die Kerb abgeschlossen und so kann Dieter Bender in aller Ruhe seiner Eröffnungsansprache am Freitag (14. September) um 15.00 Uhr entgegensehen.  

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Stadtplanung und SEG informieren in Sachen Osthafen

Wiesbadens Dezernent für Stadtentwicklung und Bau, Stadtrat Hans-Martin Kessler, war am Mittwochabend dann doch nicht  persönlich zum Schiersteiner Ortsbeirat gekommen. Dafür der Leiter des Stadtplanungsamtes, Huber-Braun, der für Schierstein zuständige Stadtplaner Christian Heime sowie Roland Stöcklin von der Geschäftsleitung der Stadtentwicklungsgesellschaft (SEG) .

Gemeinsam informierten die Planungsfachmänner über den aktuellen Stand des Projekts „Osthafen“, beantworteten Fragen aus dem Stadtteilgremium und nahmen Anregungen der Schiersteiner mit in ihre Büros.                              

Der noch völlig unverbindliche Entwurf der neuen Bebauung am Osthafen (siehe Foto unten) wurde nach eingehender Erörterung vom Ortsbeirat zustimmend zur Kenntnis genommen, weil im Entwurf auf die Wünsche des Ortsbeirats eingegangen wurde, dort keinen „abweisenden“ Riegel zu errichten, sondern eine offene Architektur mit Aufenthaltsmöglichkeiten und zwei Durchgängen in Richtung Rheingaustraße. Des Weiteren war für den Ortsbeirat wichtig zu erfahren, dass eine große Anzahl von Stellplätzen vorgesehen sind und gar an den Bau eines Parkhauses gedacht wird.

Im Zusammenhang mit der geplanten „Sommergastronomie“, hat der Ortsbeirat noch einmal dringend darum gebeten, sinnvolle Verkehrs- und Parklösungen zu finden, damit der eigentliche Hafenbereich nicht mit Autos „geflutet“ wird.

Neben dem Osthafen standen in der zweieinhalbstündigen Sitzung weitere Punkte auf der Tagesordnung, die alle in angenehmer Atmosphäre behandelt und einstimmig verabschiedet wurden.

So soll die offizielle Bezeichnung der Bushaltestelle Vogesenstraße um den Zusatz „Bahnhof Schierstein“ ergänzt werden und der Bereich Rheingaustraße zwischen Wasserrolle und Saarbrücker-Allee in die Zone 30 km/h zwischen 22:00 Uhr und 06:00 Uhr einbezogen werden.

Um dem Rasen auf der Söhnleinstraße im Bereich der beiden Wohnquartiere Zehntenhof und Rheingau-Palais, Sportplatz und Radweg entgegenzuwirken, hält der Ortsbeirat die Aufstellung einer stationären Überwachungsanlage für zwingend notwendig.

Die Absicht des Tiefbau- und Vermessungsamtes, die Haltestelle Heinrich-Zille-Straße in Fahrtrichtung stadteinwärts  benutzerfreundlich auszubauen und dafür Fördermitteln nach dem Gemeindefinanzierungsgesetz (GVFG) anzufordern, wurde vom Ortsbeirat begrüßt. 

Als Termin für die Bürgerversammlung, in der Möglichkeiten, gesetzliche Rahmenbedingungen sowie Vor- und Nachteile eines Bewohnerparkens im Tiefgebiet vorgestellt und diskutiert werden sollen, hat sich der Ortsbeirat zunächst einmal den 17. Oktober vorgemerkt. Allerdings muss noch geklärt werden, ob an diesem Tag ein passender Raum zur Verfügung steht.

Noch Zukunftsmusik – So könnte sich unser Osthafen in einigen Jahren präsentieren.
Die Neubauten rechts neben dem bestehenden Schufa-Gebäude sind noch völlig unverbindliche Entwürfe. Wichtig für den Ortsbeirat: Zwei Verbindungswege in Richtung Storchenallee.

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An den Schiersteiner Schulen besteht kein Lehrernotstand

Die aktuellen Nachrichten berichten von einem „Lehrernotstand“ in Deutschland. Der Lehrerverband spricht von annähernd 10.000 fehlenden Lehrern in Deutschland! Hört sich auf den ersten Moment äußerst dramatisch an. Wenn man aber weiß, dass es in Deutschland rund 33.500 allgemeinbildende Schulen gibt, fehlen im Durchschnitt gerade einmal 0,3 Lehrer an einer Schule.

Gewiss, an manchen Schulen fehlen Lehrkräfte, aber aktuell von einem Lehrernotstand zu reden, ist eigentlich nicht in Ordnung. PlusPunktSchierstein wollte wissen, wie es um die Schiersteiner Schulen bestellt ist und fragte bei der zuständigen Fachbehörde an.

Claudia Keck, die Leiterin des Staatlichen Schulamtes, teilte mit, dass die Lehrerversorgung an allen drei Schiersteiner Schulen gut sei.

Ihren Ausführungen ist zu entnehmen, dass an der Erich Kästner-Schule 578 Schülerinnen und Schüler von 39 Lehrkräften in fünf Hauptschul- und 16 Realschulklassen unterrichtet werden.

Ergänzend dazu haben wir von Dirk Mlaka, dem Leiter der Erich Kästner-Schule, die Information, dass keine Lehrerstelle gekürzt wurde und dass aktuell alle zur Verfügung stehenden Lehrerstellen besetzt sind.

Auch an der dreizügig geführten Joseph-von-Eichendorff-Schule sind alle Stellen besetzt. Hier werden 276 Schülerinnen und Schülern von 17 Lehrkräften unterrichtet. Gleichgut – so die Information aus dem Staatlichen Schulamt – die Situation an der Hafenschule, die zweizügig geführt wird und von 197 Schülerinnen und Schülern besucht wird.  

Zahlen, die sich sehen lassen können und keinen Schiersteiner veranlassen muss, pauschal auf unseren Staat zu schimpfen! Unser Staat ist besser, als sein aktueller Ruf! Manche „Schreckensnachricht“ muss man hinterfragen und ins richtige Licht setzen.

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Kunstrasen für das Saareck jetzt beschlossene Sache!

In seiner Sitzung am Dienstag, 14. August, hat der Magistrat auf Antrag von Oberbürgermeister und Sportdezernent Sven Gerich den Neubau eines Kunstrasenplatzes auf der Sportanlage Saareck sowie die Erneuerung des Kunstrasens auf dem Sportplatz Kleinfeldchen beschlossen.

„Der Rotgrandplatz der Sportanlage Saareck befindet sich in einem äußerst schlechten Zustand und ist kaum mehr bespielbar. Eine Nutzung durch den Schul- und Vereinssport ist nur noch sehr eingeschränkt möglich. Ein kompletter Neu- und Umbau des Platzes in ein Kunstrasen-Spielfeld ist dringend geboten, um die Trainingsmöglichkeiten der beiden dort ansässigen Fußballvereine mit ihren vielen Mannschaften optimaler zu gestalten“, so Gerich. Da der gesamte Planungsbereich auch die beiden alten Kunstrasentennisfelder beinhaltet, soll an dieser Stelle im südlichen Bereich unter der Berücksichtigung einer Fläche für die AG Jugend ein zusätzliches Jugendspielfeld aus Kunstrasen hergestellt werden.

Der komplette Umbau des Tennenplatzes in einen mit Granulat verfüllten Kunstrasenplatz, der Erneuerung der Drainage und der Ballfangzäune wird rund eine Million Euro kosten. Der Baubeginn soll nach Möglichkeit in den Sommerferien 2019 erfolgen, um die Beeinträchtigung des Spiel-, Trainings- und Freizeitbetriebs so gering wie möglich zu halten.

Ebenfalls marode und kaum mehr bespielbar ist der sandverfüllte Kunstrasenplatz der Sportanlage Kleinfeldchen. „Dieser muss ausgetauscht werden“, so Gerich. Die Erneuerung des sandverfüllten Kunstrasenplatzes in einen ebenfalls mit Gummigranulat verfüllten Platz wird etwa 471.000 Euro kosten. „Auch hier ist eine Sanierung dringend geboten, um die Trainingsmöglichkeiten der Vereine optimaler und sicherer zu gestalten.“ Die Umsetzung ist ebenfalls möglichst in der Sommerpause 2019 vorgesehen.

„Wir gehen davon aus, dass wir den bisherigen Turnus des Neubaus eines Kunstrasenplatzes in einem Doppelhaushalt, also ein Platz in zwei Jahren, auch weiterhin realisieren können“, erläutert Oberbürgermeister und Sportdezernent Sven Gerich. Die vom Magistrat eingesetzte Sportstätten-Kommission hatte im vergangenen Jahr eine Prioritätenliste nach intensiver Beratung einstimmig festgelegt.

Die Umgestaltung von Hartplatz auf Kunstrasen erfolgt in der Reihenfolge Schiersteiner Saareck, Kloppenheim, Rambach und Gräselberg. Der Sportplatz in Breckenheim erhält keinen Kunstrasenbelag mehr, da er für den Neubau der Grundschule sowie weitere sportliche Freianlagen genutzt werden soll.

Quelle: Pressereferat der Landeshauptstadt Wiesbaden

 

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Ortsbeirat am Mittwochabend in Sachen Osthafen tätig

Die Ansage des Geschäftsführers der Stadtentwicklungsgesellschaft (SEG) Roland Stöcklin im März dieses Jahres im Schiersteiner Ortsbeirat, noch im Sommer 2018 würde auf dem Uferpodest vor dem ehemaligen Gelände des Angelsportvereins im Osthafen eine „Sommergastronomie“ öffnen, war dann doch – wie vermutet – zu optimistisch. Vor Ort hat sich nichts getan, offenbar jedoch in den „Planungsstuben“ der SEG und Stadt.

Stadtrat Hans-Martin Kessler (CDU) und ein Vertreter der Stadtentwicklungsgesellschaft kommen nämlich am Mittwochabend zum Schiersteiner Ortsbeirat, um in der öffentlichen Sitzung, die um 19.00 Uhr im Schiersteiner Rathaus beginnt, unter anderem über den aktuellen Stand des Projekts zu berichten!

Gespannt darf man sein, welche Stellplatz-Lösung für die mit 144 Sitzplätzen ausgestatte Gastronomie gefunden wurde. Dem Ortsbeirat kann man nur raten, nicht zu blauäugig zu sein. Offenbar ist vorgesehen, den Betrieb als „temporäre Gastronomie“ auszuweisen. Über  diesen Schachzug müssen nämlich nur halb so viele Stellplätze ausgewiesen werden, als bei einer dauerhaften Gastronomie. Für das Genehmigungspapier eine Lösung, aber nicht für den Osthafen an sonnigen Wochenenden!

Tagesordnung

  1. Geschäftsordnungsangelegenheiten
  2. Bebauung am Osthafen
  3. Bürgerversammlung Park- und Verkehrssituation in Schierstein
  4. Zusatz „Bahnhof Schierstein“ bei der Bushaltestelle Vogesenstraße
  5. Erweiterung der Geschwindigkeitszonen, die zwischen 22:00 Uhr und 06:00 Uhr nur eine Geschwindigkeit von 30 km/h erlauben
  6. Stationäre Geschwindigkeitsüberwachungsanlage in der Söhnleinstraße
  7. Hermann-Löns-Straße – Benutzerfreundlicher Ausbau der Haltestelle Heinrich-Zille-Straße in Fahrtrichtung stadteinwärts
  8. Bericht der AG Hafen
  9. Bericht der AG Jugend
  10. Bericht der AG Verkehr
  11. Finanzmittel
  12. Verschiedenes

 

Parkplatzsituation am gestrigen Sonntag um 10.45 Uhr in der Kleinaustraße. Sämtliche legalen Parkplätze sind belegt. Für den um 12.00 Uhr auf dem Sportplatz  beginnenden Spielbetrieb stehen keine Parkplätze mehr zur Verfügung.

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Festwochenende bei der Feuerwehr

Die Schiersteiner Feuerwehrfrauen und -männer haben alle Vorbereitungen für ihr diesjähriges Sommerfest getroffen. Das Fest startet am Freitagabend um 17.00 Uhr. Ein Blick auf das Plakat verspricht ein tolles Fest im Rathaushof und im Feuerwehrgerätehaus!

 

Ein herzliches Dankeschön gilt dem Grünflächenamt für die Erneuerung und Freigabe der Spielfläche auf dem Bolzplatz in der Moselstraße. Die Maßnahme wurde dem Ortsbeirat und den Bürgern versprochen und man hat zeitnah Wort gehalten!

 

 

Um das verbotswidrige Parken auf dem im Wasserschutzgebiet liegenden Kerbeplatz zu verhindern, wurden jetzt  Schutzplanken installiert. Bedauerlich, dass einfache und kostengünstige Hinweisschilder – wie so oft – nicht ausreichen und öffentliche Gelder ausgegeben werden müssen, die man für sinnvollere Dinge verwenden könnte.

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Alle reden über die Hitze, wir auch!

Das ist doch einmal ein richtiger Sommer! Sonne satt und Temperaturen, die an vielen Tagen der letzten Wochen jenseits der 30-Grad-Marke lagen.

Die Hitze und die anhaltende Trockenheit in weiten Teilen unseres Landes bestimmen die Nachrichten und stellen selbst die absurdesten Twitter-Meldungen von Donald Trump in den Schatten!

In Rheinhessen hat man heute mit der Weinlese begonnen. Wir wollten wissen, wie es mit unseren Trauben bestellt ist und trafen uns zum Gespräch mit Frank Meilinger im Weinberg.

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Bagger machten kurzen Prozess

Ein erfahrenes Abbruchteam war mit Know-how und sechs schweren Abrissbaggern am Wochenende in der Rheingaustraße am Werk und beseitigte ein über die Rheingaustraße führende Teil der alten Schiersteiner Rheinbrücke. Die Abbrucharbeiten werden nun im Bereich zwischen der Rheingaustraße und dem Rheinufer fortgesetzt.

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