Kunstmole: Aufmerksamkeit der unerwünschten Art

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Wenige Tage vor Ausstellungsende am 4. Oktober ist die Ausstellung der drei Künstler des Berufsverbandes Bildender Künstlerinnen und Künstler Wiesbaden (BBK) auf der Kunstmole im Schiersteiner Hafen von einer Aufmerksamkeit der unerwünschten Art heimgesucht worden.

Peter Pelikan: „Bisher waren solche Kindereien auf der Schiersteiner Mole noch nicht vorgekommen. Jetzt hat sich auf der Oberfläche der von mir geschaffenen Holzplastik ein „TAG“ (Kürzel für Markierung Jargon der Sprayer), eingefunden. Für mich nichts anderes, als an die Wand pinkeln mit Farbe!“

Der Künstler Peter Pelikan fordert den unbekannten Sprayer auf, zu einem Gespräch in sein Atelier zu kommen, um zu erfahren wie man Lackfarbe wieder abwischt. Denn, so Peter Pelikan, jeder kann aus seinen Fehlern lernen!

Bleibt zu hoffen, dass die Einladung angenommen wird!

Foto: Petra von Breitenbach

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„Laufbus“ und „Padel“ beschäftigen den Ortsbeirat

Wissen Sie was sich hinter der Sportart „Padel“ verbirgt! Nein? Dann hätten Sie am Mittwochabend die Ortsbeiratssitzung besuchen müssen. Im Stadtteilgremium, das diesmal im evangelischen Gemeindezentrum Schierstein-Nord tagte, waren „Padel-Sportler“ und klärten über die noch relativ unbekannte Sportart auf.

padel-tennis-court„Padel“ vereint Elemente aus Tennis und Squash und wird auf einem 10 x 20 Meter großen Platz gespielt, der in der Mitte durch ein Tennisnetz geteilt ist. An allen vier Seiten ist das Spielfeld von hohen Glas- und Gitterwänden umgeben, die mit in das Spiel einbezogen werden.

Und just solche Spielfelder könnten an der Saarbrücker Allee in dem zwischen den Jedermann-Tennisplätzen und der Tennis- und Boule-Anlage der Turngemeinde brachliegenden  „Spielkäfig“ entstehen. So der Wunsch der Padel-Sportler, die eine solche Anlage bereits in Frankfurt mit Erfolg betreiben.

Der Ortsbeirat nahm die Idee mit Interesse zur Kenntnis. Jetzt wird der Interessent mit dem Sportamt entsprechende Gespräche führen.

Vom Sport an der Saarbrücker Allee dann der Sprung des Ortsbeirates zum Neubau des Postverteilzentrums an der Stielstraße. Auf Antrag von Bündnis 90/Die Grünen und dem folgenden einstimmigen Beschluss des Ortbeirates wird der Magistrat gebeten, darüber zu berichten, ob beim Neubau des Postverteilzentrums an der Stielstraße umwelttechnische Untersuchungen vorgenommen wurden und welche Ergebnisse es dabei gegeben hat.

Bei einem weiteren Antrag der Grünen ging es um die denkmalgeschützten Bauten des „Wohnquartiers Söhnlein“ in der Schneebergstraße. Auch diesem Antrag schlossen sich alle Ortsbeiratsmitglieder an und somit wurde der Wunsch auf den Weg gebracht, den Ortsbeirat darüber zu informieren, wie der „Prunksaal“, der Gewölbekeller und das Turm-Haus in den letzten Bauabschnitt integriert und welcher Nutzung zugeführt werden.

Keine Sitzung ohne Verkehrsprobleme! Dieses Mal ging es um die Schwarzwaldstraße. Die CDU-Fraktion wurde von besorgten Anwohnern darauf hingewiesen, dass immer mehr Fahrzeugführer aus den beiden „Feldwegen“ kommend viel zu schnell in die Schwarzwaldstraße einfahren!  Jetzt wird der Magistrat gebeten, an den Übergängen aus den „Feldwegen“ in die Schwarzwaldstraße Hinweisschilder aufzustellen die auf den Eintritt in eine „30-km Zone“ hinweisen.

Der Sprecher der Arbeitsgruppe „Jugend“, Thomas Mahler, informierte zum einen über die vom ökologischen Verkehrsclub VCD und dem Deutschen Kinderhilfswerk (DHKW) ins Leben gerufenen Aktionstage „Zu Fuß zur Schule“, zum anderen darüber, dass sich auch die Schiersteiner Hafenschule mit dem Projekt „Laufbus“ beteiligt.

Nach „Padel“ zu Beginn der Sitzung jetzt noch der „Laufbus“! Eine Mitteilung der Hafenschule klärt auf:

 „Die Aktion soll Kinder und Eltern dazu sensibilisieren, auf das Eltern-Taxi zu verzichten! Dazu werden an der Hafenschule verschiedene Projekte zum Thema Schulweg durchgeführt.

Im ersten Jahrgang sammeln die Kinder Fußstempel für jeden Tag, den sie zu Fuß zur Schule kommen. Zudem werden die Schulwege der neuen Hafenschüler abgegangen und jedes Kind vor seiner Haustür fotografiert. Der zweite Jahrgang stellt Buttons her, auf denen das neue Logo des Laufbusses zu sehen ist. Die Laufbus-Haltestellen werden im Vorfeld von den Zweitklässlern gesichtet.

Im dritten Jahrgang stellen künstlerisch gestaltete Schuhe den Schulweg aus der Hafenschule beziehungsweise aus dem Fritz-Brüderlein-Haus dar, um die Autofahrer darauf hinzuweisen, dass hier Schulkinder Platz brauchen.

Wer den  „Laufbus“ erstmals in Betrieb sehen will, der sollte sich am 30.09., um 10 Uhr vor dem Fritz-Brüderlein-Haus einfinden. Mit einer Art „musikalischer Kinderdemonstration“ setzt sich der „Laufbus“ in Bewegung!

Dass der Ortsbeirat die Aktion der Hafenschule begrüßt ist klar, Ortsbeiratsmitglied Jens Groth, Lehrer und einst selbst Hafenschüler, konnte sich ein leichtes Schmunzeln nicht verkneifen! „Welch ein Aufwand zur Wiederherstellung der Selbstverständlichkeit, zu Fuß zur Schule zu gehen!“

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Die jetzt doch sehr „offene“ Bauweise der Wohnhäuser entlang der Kleinaustraße war auch kurz Thema im Ortsbeirat. Unter Berücksichtigung der Aktivitäten auf dem Sportplatz und im Vereinsheim sah die im Ortsbeirat vorgestellte Planung lediglich kleine Fenster und keine Balkone Richtung Sportplatz vor. Die Realität sieht anders aus. Beschwerden über „Lärm“ und helle Flutlichtlampen sind vorprogrammiert! Und dann ist der Ortsbeirat gefragt! Oder?

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TAMARAS Stuhl wartet auf Sie – Platz nehmen und genießen!

dsc00121Stimmungsvoller hätte die kleine Feier zur Enthüllung des „TAMARAS Stuhl“ auf der Hafenpromenade am Samstagabend nicht sein können! Die Abendsonne sorgte für das richtige Licht, das Fährschiff Tamara und die zahlreich gekommenen Schiersteiner Bürgerinnen und Bürger bildeten einen schönen Rahmen um das noch mit schwarzer Plane verhüllte Kunstobjekt zu enthüllen.  Nur der Künstler selbst, Andreas Gudert, und einige Insider wussten schon vor der Enthüllung, was sich unter der schwarzen Plane befand!

dsc00123-2Aus den im Jahre 2015 „zur Ruhe gekommenen“ Buchstaben des Schiffsnamens „TAMARA“ erschuf der Wiesbadener Künstler Andreas Gudert den „TAMARAS Stuhl“. Ein Kunstwerk, so der Künstler, das die Besucher des Hafens zum Darauf- und Be-Sitzen einladen soll, um sich in aller Ruhe dem Treiben auf dem Hafen widmen zu können!

Bei der Enthüllung des Kunstwerkes standen Ortsvorsteher Urban Egert und Magistratsmitglied Helmut Nerbaß dem Künstler gerne zur Seite. Der große Beifall der Anwesenden, darunter auch zahlreiche Mitglieder des Ortsbeirates, war ein kleiner, aber wichtiger Lohn für den Künstler.

Bleibt anzumerken, dass das Projekt mit freundlicher Unterstützung des Ortsbeirates Schierstein realisiert werden konnte und im Rahmen der kleinen Feier Ortsvorsteher Urban Egert und Stadtrat Helmut Nerbaß anerkennende Worte an den Künstler richteten.

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Herzlichen Dank an Wilhelm Vogel für die Fotos

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Ortsbeirat tagt am Mittwoch in Schierstein-Nord

Logo-OBRTagesordnung
der öffentlichen Sitzung des Ortsbeirats des Ortsbezirks Wiesbaden-Schierstein
am Mittwoch, 28.09.2016, um 19:00 Uhr,
Ev. Auferstehungsgemeinde, Heinrich-Zille-Straße 48, Wiesbaden-Schierstein

  1. Geschäftsordnungsangelegenheiten
  2. Paddle-Tennis Nähe Sportplatz Saareck
  3. Bodenuntersuchungen beim Neubau des Postverteilzentrums
  4. Denkmalgeschützte Bauten im „Quartier Söhnlein“
  5. Zusätzliche Hinweisschilder auf 30km-Zone im Bereich der Schwarzwaldstraße
  6. Bericht der AG Hafen
  7. Bericht der AG Jugend
  8. Bericht der AG Verkehr
  9. Finanzmittel des Ortsbeirats
  10. Verschiedenes

Vor Eintritt in die Tagesordnung findet eine Fragestunde für Bürgerinnen und Bürger statt.

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Ortsbeirat zu Gesprächen auf die Insel

Wie Ortsvorsteher Urban Egert plusPunktSchierstein mitteilte, wird der Schiersteiner Ortsbeirat einer Einladung der Campingfreunde Rettbergsau e. V. folgen und am 26. September auf die Rettbergsaue „schippern“, um gemeinsam  mit Vertretern des Ortsbeirates Biebrich ein Gespräch mit den  Campingfreunden zu führen.

Hintergrund für dieses Gespräch ist die Sorge der Campingfreunde, dass die Neuregelung zum „kostenfreien Zelten“ auf der Rettbergsaue die Zukunft der Einrichtung und darüber hinaus die über dreißigjährige Zusammenarbeit der Campingfreunde  mit der Landeshauptstadt Wiesbaden gefährden könnte.

Ortsvorsteher Egert: „Die Campingfreunde Rettbergsau e. V. engagieren sich seit mehr als 30 Jahren für den Erhalt und die Pflege der beiden Freizeitgelände Biebrich und Schierstein auf der Rettbergsaue als Naherholungsgebiet und Campingplatz. Die Vereinsvertreter  wissen, was unseren beiden „Strandbädern“ gut tut und was nicht. Und deshalb fahren wir am 26. September auf die Insel, um uns vor Ort zu informieren!“

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Volkshochschule Schierstein: Eine Lesung auf dem Wasser

Von Peter Kaufmann
Der Schiersteiner Journalist und Buchautor Dr. Karsten Eichner liest am 25.September von 15.00 bis 17.00Uhr an Bord der „Möve“ aus seinem neuen Buch .

Von Charles Dickens ,Cees Noteboom, Mark Twain bis Thomas Mann, viele bedeutende Männer der Weltliteratur haben sich zum Thema Seereisen und Meer geäußert. Diese Anthologie fasst die schönsten Anekdoten und Geschichten zusammen und liefert ein stimmungsvolles Bild von berühmten Autoren und ihren Erlebnissen auf hoher See.

Eine Lesung und eine Rheinschifffahrt, das kann ganz nett werden!  vhs_lesung

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Am Wochenende feiern die Schiersteiner ihre Kerb

kirche1Foto: Lars Groth

Am 15. September feiert die Christophoruskirche ihren 262. Geburtstag! Grund für die Schiersteiner Bevölkerung, sich am kommenden Wochenende mit den vier Kerbetagen der feierlichen Einweihung der wohl schönsten Rokokokirche Hessens im Jahre 1754 zu erinnern.

Auch in diesem Jahr ist der Veranstalter der Kerb, der Ortsring Schierstein, dem Motto treu geblieben: „Klein, aber fein und gemütlich!“

Abgesehen von den Gottesdiensten der drei Schiersteiner Kirchengemeinden, findet das Kerbetreiben vom 16. – 19. September auf dem Hans-Römer-Platz am Schiersteiner Hafen statt.

Laut Wettervorhersage wird sich der heiße Spätsommer mit Beginn der Kerb verabschieden. Bleibt zu hoffen, dass es trocken bleibt und nicht zu sehr abkühlt!

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Schiersteiner Brücke: Die Fertigstellung der ersten Brückenhälfte verzögert sich um ein halbes Jahr

Wie die Stabsstelle Strategie und Kommunikation von Hessen Mobil Straßen- und Verkehrsmanagement in einer Presseinformation mitteilt, wird sich die Fertigstellung der ersten Brückenhälfte des Ersatzneubaus der A 643 Schiersteiner Brücke und die damit einhergehende Umlegung des Verkehrs auf die neue Brückenhälfte bis voraussichtlich auf Mitte 2017 verschieben.

Gründe dafür sind ungünstige Witterungsbedingungen, die sich verzögernd auf spezielle Bauleistungen ausgewirkt haben. In den vergangenen Monaten gab es über mehrere Wochen hinweg wechselweise Regen und extreme Hitze, so dass vor allem die Korrosionsschutzarbeiten am Brückenüberbau nicht mehr vor dem Winter abgeschlossen werden können. Die Oberflächentemperatur des Stahls darf nicht mehr als 40 Grad Celsius betragen und die Luftfeuchtigkeit nicht über 85 Prozent liegen. Mehr als 150.000 Quadratmeter Stahlfläche werden insgesamt beschichtet.

Diese Verzögerung wirkt sich ebenfalls auf die Betonier- und Abdichtungsarbeiten aus. Die beiden Arbeitsschritte dürfen nicht im gleichen Arbeitsabschnitt gleichzeitig laufen. Auch bei diesen Arbeiten ist die Witterung entscheidend: Es müssen durchgängig Temperaturen von über 5 Grad Celsius herrschen. Darum müssen die Arbeiten bei Bedarf im Winter unterbrochen werden und können erst bei entsprechender Witterung im Frühjahr fertiggestellt werden.

Der durch den Bauunfall geschädigte westliche Teil des Herzstücks – das ist das Übergangsbauwerk von der Strombrücke auf die Vorlandbrücke in Rheinland-Pfalz – kann – wie geplant – bis Ende des Jahres fertig gestellt werden. Damit wird es möglich, voraussichtlich ab März 2017 den Verkehr im Bereich der Anschlussstelle Mainz-Mombach wieder 4-streifig – mit zwei Fahrspuren je Richtung – zu führen. Zudem kann dann auch wieder die Abfahrtsrampe Wiesbaden – Mombach unter Verkehr gehen. Für diese Verkehrsführung sind nach der Fertigstellung des Herzstücks Ende 2016 noch Anpassungsarbeiten notwendig. So muss eine große Übergangskonstruktion zwischen dem westlichen Herzstück und der bestehenden Rheinbrücke gebaut werden. Zudem sind Anpassungsarbeiten an der Asphaltschicht notwendig, um einen Ausgleich der unterschiedlichen Querneigungen zwischen dem neuen Herzstück und der alten Strombrücke herzustellen. Zuletzt werden noch die Schutzeinrichtungen und die Markierung angepasst. Diese Arbeiten dauern voraussichtlich – je nach Witterung – zwei Monate.

Ursprünglich war vorgesehen, dass die erste Brückenhälfte der neuen Schiersteiner Brücke zeitgleich mit dem westlichen Herzstück fertig gestellt wird. Der Verkehr sollte dann umgelegt werden und von der neuen Brückenhälfte über das erweiterte Herzstück auf die bestehende Vorlandbrücke fließen. Da diese Verkehrsumlegung nun aber erst im Jahre 2017 möglich ist, haben der Landesbetrieb Mobilität (LMB) und Hessen Mobil kurzfristig dieses Verkehrskonzept erarbeitet, mit dem die derzeit bestehende Engstelle im Bereich der Anschlussstelle Mombach früher beseitigt werden kann – als Übergangslösung bis zur Verkehrsumlegung auf die neue Brücke.

Ausblick
Nach Fertigstellung des neuen unterstromigen Teils der Rheinbrücke wird der Verkehr auf das erweiterte Herzstück umgelegt. Das alte östliche Teil des Herzstücks wird nach dem Abbruch der alten Rheinbrücke abgerissen und neugebaut. Die Auffahrtsrampe Mombach-Wiesbaden liegt im Baufeld und muss geschlossen werden. Der Verkehr wird über die Anschlussstelle Gonsenheim geleitet.

a-643-schiersteiner-bruecke_verkehrsfuehrungenlbm_rlp_3Quelle: Hessen Mobil Straßen- und Verkehrsmanagement
– Stabsstelle Strategie und Kommunikation

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Segelskulptur „hoch am Wind“ befindet sich auf der Zielgeraden

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Der Planungsprozess für die Gestaltung des Kreisels zwischen Schierstein und Nieder-Walluf  ist fast abgeschlossen.

Von Peter Kaufmann

Gegen den Wind zu segeln, ist nicht einfach. So war es auch für die Planung der Gestaltung der Kreisverkehrsfläche mit der Segelskulptur aus Cortenstahl kein leichter Weg.

Viele, baukonstruktive, statische und rechtlichen Fragestellungen mussten geklärt werden. Über einen kleinen Wettbewerb der Schiersteiner Internetseite „plusPunktSchierstein“ wurde im Februar 2014 der Entwurf von Peter Kaufmann für die Segelskulptur vom Ortsbeirat Schierstein begrüßt und mit der Planung begonnen.

Die Segelskulptur besteht aus zwei  Segelflächen, die auf dem Kurs „hoch am Wind“ in Richtung Heimathafen Schierstein segeln. Die 7,00 Meter hohen Cortenstahl-Segel stehen für den Stadtteil Schierstein mit seinem Hafen und seiner dynamischen Entwicklung, die immer „hoch am Wind“  unterwegs ist.

Gemeinsam mit Herrn Siegfried Huhle, Geschäftsführer der Firma Huhle Stahl- und Metallbau GmbH, wurde die Projektidee zur Umsetzung weiterentwickelt. Darüber hinaus besteht erfreulicherweise von der Firma Huhle die Zusage, eines der beiden Segel zu finanzieren.

Die Kreiselgestaltung soll nun mit der Unterstützung der Stadträtin Frau Siegrid Möricke  (SPD), Dezernentin für Stadtentwicklung, Bau und Verkehr, dem Ortsbeirat Schierstein und mit Hilfe des Tiefbauamtes der Stadt Wiesbaden realisiert werden.

Die Segelflächen werden auf einem Betonfundament befestigt, das von dem Wiesbadener Bauunternehmen Brömer & Sohn GmbH hergestellt und dankenswerterweise ebenfalls als Beitrag für das Erscheinungsbild des Stadtteils Schierstein finanziell unterstützt wird.

Sobald die Statik fertiggestellt und geprüft ist, kann aus der Sicht der Projektgruppe die Fertigung beginnen. Vielleicht kann die Skulptur sogar noch in diesem Jahr realisiert werden.

Alle Beteiligten wünschen dem Projekt weiterhin einen „guten Wind“.

 

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Und nach dem Hafenfest tagt der Ortsbeirat

Spätestens am Mittwochabend (13.07.) wissen die Mitglieder des Schiersteiner Ortsbeirates, dass das Leben nicht nur aus der Fußball-Europameisterschaft 2016 und dem Hafenfest besteht. Pünktlich ab 19.00 Uhr ist im Sitzungssaal des Schiersteiner Rathauses politische Arbeit angesagt!

Und es geht auch gleich richtig zur Sache! Abermals muss sich der Ortsbeirat mit dem Thema „Straßenreinigung“ beschäftigen. Genau gesagt: Er muss das ausbaden, was von „höherer Stelle“- sprich Ordnungsdezernat und ELW  – verzapft wurde.

Da sich Mitglieder der Initiative „Gehwegreinigung in Bürgerhand (GiB)“ ebenso für die Sitzung angemeldet haben,  wie die Entsorgungsbetriebe (ELW), kann es ein langer Abend für die Ortsbeiratsmitglieder werden.

Gespannt darf man sein, ob es dem Ortsbeirat endlich gelingen wird, den Magistrat davon zu überzeugen, dass die Reinigung und insbesondere die Pflege des Hafenumfeldes ein für alle Mal klar geregelt werden muss! So geht es jedenfalls nicht weiter!

Es kann doch nicht sein, dass ein Ortsbeiratsmitglied auf den Knien rumrutschen muss, um Unkraut zu zupfen, damit die Gäste des Weinstandes einen freien Blick auf den Hafen haben! Bürgerschaftliches Engagement in allen Ehren, doch ausnutzen sollte man sich nicht lassen!

Die Tagesordnung

  1. Geschäftsordnungsangelegenheiten
  2. Umsetzung der 2. Stufe der neuen Straßenreinigungssystematik unter Einbeziehung der Rückmeldungen der Ortsbeiräte und Änderung der Straßenreinigungssatzung
  3. Verkauf eines Grundstücks in Schierstein
  4. Öffnungszeiten der Schiersteiner Ortsverwaltung
  5. Wildwuchs auf den Uferböschungen und Promenaden im unmittelbaren Schiersteiner Hafenumfeld
  6. Wiederbeschaffung von Bänken auf der Bismarksaue und in den nördlichen Randgebieten Schiersteins
  7. Reparatur und Neu- / Wiederherstellung von Ruhebänken rund um den Schiersteiner Hafen
  8. Baustellenzufahrt beim Neubau der HSK
  9. Runder Tisch wegen Zuständigkeiten im Schiersteiner Hafen
  10. Schadhafter Bürgersteig in der Reichsapfelstraße
  11. Bericht der AG Hafen
  12. Bericht der AG Jugend
  13. Bericht der AG Verkehr
  14. Finanzmittel des Ortsbeirats
  15. Verschiedenes

Vor Eintritt in die Tagesordnung findet eine Fragestunde für Bürgerinnen und Bürger statt.

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