Stellungnahme des Elternbeirates und des Fördervereins der Hafenschule

Zu unserem Artikel vom 22. Dezember 2017 „Elternbeirat und Förderverein der Hafenschule schießen scharf!“ nehmen der Schulelternbeirat und der Förderverein der Hafenschule wie folgt Stellung:

„Leider verkennen Sie, dass die AG Jugend des Schiersteiner Ortsbeirats in ihrer Stellungnahme auf unseren offenen Brief, der sich alle Ortsbeiratsmitglieder ausdrücklich anschließen und die Sie ebenfalls auf „pluspunktschierstein.de“ veröffentlicht haben, festgestellt hat: „Die Klientel, die der Ortsbeirat bedient, ist die Schiersteiner Bevölkerung, die Klientel, die die AG-Jugend bedient und fördert, sind die Schiersteiner Kinder und Jugendlichen. Auf diese Klientelpolitik sind wir sehr stolz, sie ist eine Investition in Zukunft.“

Also haben wir doch den Nagel auf den Kopf getroffen mit der von uns geäußerten Wahrnehmung, dass der Ortsbeirat grundsätzlich auch „Klientelpolitik“ betreibt. Warum sollten wir uns nun dafür entschuldigen, dass wir in den Handlungen des Ortsbeirats etwas erkennen, worauf dieses Gremium sogar „sehr stolz“ ist?

Ein Rätsel bleibt, warum sich die Ortspolitiker überhaupt so gegen unsere Vermutung gesträubt haben, dass sie Klientelpolitik für Vereine und Senioren betreiben, wenn sie gleichzeitig so stolz auf ihre Klientelpolitik für Kinder und Jugendliche sind. Warum sollte das eine „Hui“ und das andere „Pfui“ für den Ortsbeirat sein? Erfüllt die Ortspolitiker ihre Klientelpolitik für Senioren und Vereine nicht gleichermaßen mit Stolz wie die Klientelpolitik für Kinder und Jugendliche? 

Zumindest sollte damit nun aber geklärt sein, dass unsere Formulierung grundsätzlich kein Grund zur Aufregung für den Ortsbeirat sein kann und Ihre Wertung, die Sie, Herr Groth, bezüglich unseres Schreibens auf Ihrer Internetseite vornehmen, unzutreffend ist.

Wir hoffen, dass wir damit nun ausreichend über die „Traurigkeit und Bestürzung“ unserer ehrenamtlichen Ortspolitiker nachgedacht, gesprochen und geschrieben haben.

Auch wir sind ehrenamtlich – nicht nur beide im Förderverein und im SEB – tätig und erhalten hierfür keinerlei Aufwandsentschädigung. Wir setzen uns gemeinsam mit vielen anderen hochengagierten Schiersteiner Eltern, die den genannten Gremien angehören, in unserer knappen Freizeit neben Familie und Berufstätigkeit für die Belange einer „Teil-Klientel“ des Ortsbeirats ein: Eltern und Kinder. Daher ist uns besonders daran gelegen, dass wir nun endlich in die sachdienliche Diskussion einsteigen können. Das schulden wir den von uns in SEB und Förderverein vertretenen Eltern und Kindern! Genau zu diesem Zweck hatten wir die zuständigen Stadtpolitiker angeschrieben – und das bedauern wir in keiner Weise.“

Herzliche Grüße
Tanja Schickel und Christina Kahlen-Pappas

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Informationen

Neujahrsempfang der Schiersteiner CDU am Samstag dem 13. Januar 2018 um 11:00 Uhr im katholischen Gemeindezentrum in der Alfred-Schumann-Straße 29.

Thema:
„Werte sind keine Relikte, sondern Grundlage der Demokratie, da sie Heimat schaffen.“

Redner:
Der Integrationsbeauftragte der CDU-Fraktion im Hessischen Landtag Ismail Tipi, die Landtagsabgeordnete Astrid Wallmann, Stadtrat Markus Gaßner und Wilhelm Vogel.

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Frühlingserwachen am 9. Januar?

Heute bei einem Spaziergang durch die Gassen Schiersteins in der Freudenberg- und Schneebergstraße entdeckt.

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Rheinpegel fällt wieder!

Der Bericht des Hochwassermeldezentrums „Rhein“ in Mainz vom 8. Januar signalisiert fallende Wasserstände.  Die Anwohner entlang der heimischen Rheinfront können aufatmen! Die zuständigen Dienststellen hatten für den Bereich des Schiersteiner Hafens die notwendigen Vorbereitungen getroffen. 

Hier ein paar Fotos vom Wochenende:

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Ortsvorsteher Urban Egert wollte dann doch nicht tanzen!

Auf eine Tanzanlage mussten die Gäste des Neujahrsempfangs des Schiersteiner Ortsrings am Sonntagmorgen  im Christkönigshaus verzichten. Fünf Mädels der neunköpfigen Tanzgruppe der Turngemeinde Schierstein waren erkrankt und Ortsvorsteher Urban Egert rückte von seinem spontanen Einfall, sich als Ein-Mann-Ballett zu präsentieren, schnell wieder ab. Ohne seine tänzerische Fähigkeiten anzuzweifeln, sicherlich eine gute Entscheidung. So konnte er seine „Bühnenzeit“ für eine inhaltlich und rhetorisch sehr gute Neujahrsansprache nutzen!

Stadtrat Christoph Manjura, Dezernent für Soziales, Bildung, Wohnen und Integration in unserer Stadt, freute sich, erstmals beim Neujahrsempfang in Schierstein sein zu können. Eberhard Seidensticker, stellvertretender Vorsteher der Stadtverordnetenversammlung, hatte als Schiersteiner Stadtverordneter und Vorsitzender des Verschönerungsvereins bei seiner Grußbotschaft aus dem Wiesbadener Rathaus ein Heimspiel.

Schauen und hören Sie sich die Redebeiträge an! Es lohnt sich!

Bei der Ansprache des Gastgebers Dieter Bender, dem 1. Vorsitzenden des Ortsrings, standen der Dank an alle Vereinsvertreter sowie ein Rückblick auf die Aktivitäten des Ortsrings im Mittelpunkt.

Wenn der Ortsring in diesem Jahr auch 65 wird und damit das klassische „Rentenalter“ erreicht, darf man davon ausgesehen, dass sich an der Betriebsamkeit des Ortsrings nichts ändern wird.

Schließen wir uns den Sternsingern von Peter und Paul an, die dem Neujahrsempfang einen Besuch abstatteten und allen Gästen, darunter auch die Landtagsabgeordnete Astrid Wallmann, die neue Leiterin der Ortsverwaltung Dotzheim/Schierstein Linda Seel  und der Vorsitzende der Wiesbadener SPD Dennis Volk-Borowski, ein gesegnetes, frohes neues Jahr wünschten!

 

 

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Vor der Bescherung: Krippenspiel in der Christophoruskirche

Auch in diesem Jahr stand das Krippenspiel im Mittelpunkt des von Pfarrer Mohn geleiteten  Familiengottesdienstes am Nachmittag des Heiligabends in der Schiersteiner Christophoruskirche. Die Kirche war bis auf den letzten Platz besetzt und selbst die jüngsten Gottesdienstbesucher verfolgten das fröhlich gestaltete Krippenspiel mit großer Aufmerksamkeit. Auch in diesem Jahr ließen es sich die Hirten nicht nehmen, ihre Dialoge in Schiersteiner Mundart zu sprechen! Herrlich, auch der Gesang der Engel sowie von Maria und Josef während der Herbergssuche!

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Ortsbeirat nimmt Stellung zum offenen Brief in Sachen Hafenschule

Thomas Mahler, der Sprecher der Arbeitsgruppe „Jugend“ im Schiersteiner Ortsbeirat und Stadtteiljugendbeauftragter, hat im Namen des gesamten Ortsbeirats Schierstein zu dem offenen Brief des Schulelternbeirates und des Fördervereins der Hafenschule wie folgt Stellung genommen:

Guten Tag, sehr geehrte Frau Schickel und sehr geehrte Frau Kahlen- Pappas,
dem Schiersteiner Ortsbeirat wurde der offene Brief vom 20.12.2017 zugeleitet, die Arbeitsgruppe Jugend hat sich mit Ihren Ausführungen beschäftigt.  

Verwundert sind wir über alle Parteigrenzen hinweg über die Kommunikationskultur, die Ihr Schreiben ausweist. Ihnen dürfte als Repräsentantinnen der Interessen der Schülerinnen und Schüler der Hafenschule und deren Eltern nicht entgangen sein, dass der Schiersteiner Ortsbeirat in engem Kontakt mit den Schulleitungen der Hafen-, der Erich-Kästner- und der Eichendorff-Schule steht. Völlig unbürokratisch werden auf direktem Weg anstehende Probleme und erforderliche Maßnahmen besprochen, geklärt und umgesetzt, gerade wurde gemeinsam die Bespeisung der Hafenschülerinnen und Hafenschüler im Bürgerhaus während der Umbauphase der Schule abgestimmt und unkompliziert einer Lösung zugeführt.

Dass der Ortsbeirat die Kinder und Jugendlichen und deren Interessen sehr ernst nimmt und sie auf Platz 1 der Prioritätenliste setzt, wird schon daran sichtbar, dass die Arbeitsgruppe Jugend im Schiersteiner Ortsbeirat existiert, die sehr aktiv ist. Erinnern Sie sich noch an das Laufbus- Projekt, das im letzten Jahr mit einer „Demo“ ins Leben gerufen wurde? Frau Petermann war sehr dankbar über unsere Hilfe und Zuarbeit.

Die Klientel, die der Ortsbeirat bedient, ist die Schiersteiner Bevölkerung, die Klientel, die die AG- Jugend bedient und fördert, sind die Schiersteiner Kinder und Jugendlichen. Auf diese Klientelpolitik sind wir sehr stolz, sie ist eine Investition in Zukunft.

Wir standen im Gespräch mit allen Beteiligten, auch mit Ihnen, was die Zukunft der Hafenschule betrifft. Wir hörten zu, wogen ab, holten Stellungnahmen ein und kamen letztendlich einstimmig zu dem Ergebnis, dass ein Neubau auf dem Gelände der Erich- Kästner- Schule die für alle Schiersteiner Schülerinnen und Schüler beste Lösung ist:

Es wird eine neue Hafenschule geben, davon profitieren auch die Schülerinnen und Schüler der Erich- Kästner- Schule, deren marode Pavillons erst in vielen Jahren dran gewesen wären und die nun auch neue Räumlichkeiten bekommen wird, beide Schulen kommen in den Genuss einer zeitgemäßen Sporthalle, es ist eine win-win- Situation für alle.

Dass es nun unerwartet zügig zur Umsetzung dieser „großen Lösung“ kommen wird, ist ein Glück für Schierstein und die Kinder und Jugendlichen.

Natürlich werden alle Beteiligten, so auch der Elternbeirat und der Förderverein, in die Planung und Umsetzung des Projektes einbezogen. Wie gewohnt stehen Ihnen auch die Türen zum Ortsbeirat und der AG- Jugend offen, wenn der Schuh drückt, rufen Sie mich an (0171-3807650) oder kommen Sie zu den Ortsbeiratssitzungen.

Gerne können wir bei einem Treffen die von Ihnen genannten Punkte besprechen, auch unter Hinzuziehung des Schulamtes und von mit dem Neubau befassten Fachleuten. Die getrennten Zugänge in die Hafen- und die Erich- Kästner- Schule waren ja schon Bestandteil der Vorstellung der „großen Lösung“, auch die separaten Schulhöfe.

„Die Großen“ und „die Kleinen“ sind keine natürlichen Gegner, der gemeinsame Schulweg wird ja schon heute beschritten, nur müssen die Großen zurzeit ein bisschen weiter laufen als die Kleinen. Vielleicht lassen sich ja zukünftig auch Synergien beim Thema Laufbus nutzen.

Mit Blick auf die vor uns liegenden Weihnachtstage hoffe ich, dass unser zukünftiges Miteinander von der Suche nach Gemeinsamkeiten und dem Überwinden von Trennendem geprägt sein wird.

Ich wünsche Ihnen ein schönes Weihnachtsfest und ein gutes neues Jahr,

Thomas Mahler

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Elternbeirat und Förderverein der Hafenschule schießen scharf!

Mit dem nachfolgend abgedruckten „offenen Brief“ feuert der Schulelternbeirat und der Förderverein der Hafenschule eine Breitseite Richtung Schiersteiner Ortsbeirat!  Ein Brief, der den fünfzehn ehrenamtlichen Stadtteilpolitikern „unter die Haut“ geht.

Verständlich. Schließlich haben sich die Bürgervertreter in den letzten Monaten mit großem Engagement und letztendlich erfolgreich dafür eingesetzt, dass sich in Sachen Hafen- und Erich-Kästner-Schule in den kommenden Jahren etwas tun wird.

Sich jetzt von den im Schulelternbeirat und Förderverein vertretenen „Expertinnen und Experten“ vorwerfen lassen zu müssen, sie hätten „nicht zukunftsorientierte Klientelpolitik“ betrieben, ist mehr als starker Tobak.

Wer die Arbeit des Schiersteiner Ortsbeirates regelmäßig verfolgt, so wie plusPunktSchierstein, weiß, dass das Gremium allzeit das Wohl aller im Auge hat und keine Klientel-Entscheidungen trifft!

Es würde der Vorsitzenden des Schulelternbeirates, Christina Kahlen-Pappas, sowie der Vorsitzenden des Fördervereins, Tanja Schickel, gut zu Gesicht stehen, sich für diesen Vorwurf beim Ostbeirat zu entschuldigen! Nicht nur, weil Weihnachten ist, sondern insbesondere, um die zukünftige gemeinsame Arbeit in Sachen Schulbau auf eine gute Basis zu stellen!

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Lasst uns Weihnachten feiern!

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Gerichtssiegel für Joachim Schmelzer – Urkunde für Kai Trappel

Zu Beginn der letzten Ortsbeiratssitzung des zu Ende gehenden Jahres ehrte das Stadtteilgremium Joachim Schmelzer mit dem Schiersteiner Gerichtssiegel. Zwölf Jahre lang leitete der Geehrte die Schiersteiner Ortsverwaltung und unterstützte in vielfältiger Weise das Schiersteiner Vereinsleben.

Vor einigen Wochen wechselte Joachim Schmelzer ins Wiesbadener Rathaus und hat dort die Funktion des stellvertretenden Leiters des Hauptamtes inne.

Fortan wird Linda Seel die Ortsverwaltungen Dotzheim und Schierstein leiten. Sie kennt sich in beiden Verwaltungseinheiten sowie in der Ortsbeiratsarbeit bestens aus, war sie doch bislang die Vertreterin von Joachim Schmelzer!

Der Geschäftsführer der „Hamburger Spedition“ Kai Trappel hat insbesondere bei den Schiersteiner Jugendtagen immer ein offenes Ohr für den Ortsbeirat. So stellte er bei den Jugendtagen immer einen großen „Truck“ als Bühne zur Verfügung. Jetzt war es für den Ortsbeirat an der Zeit, ihm mit einer Urkunde herzlich zu danken!

Nach dem  Ausscheiden von Rainer Hagner als Vorsteher des Ortsgerichtes Schierstein, musste der Ortsbeirat der Stadtverordnetenversammlung einen Vorschlag für seine Nachfolge unterbreiten. Er tat dies und schlug den bisherigen stellvertretenden Vorsteher, Herbert Straub, für die Wahl zum Ortsgerichtsvorsteher für das Ortsgericht Schierstein vor. Des Weiteren wurde dem Stadtparlament der Vorschlag unterbreitet, Klaus Dieter Sack als Ortsgerichtsschöffe zu wählen.

Das engagierte Wirken des im Jahre 2014 verstorbenen Schiersteiner Heimatforschers Robert Schäfer wurde jetzt vom Ortsbeirat gewürdigt. Die durch Bautätigkeiten im Umfeld der Wilhelm-Busch-Straße neu geschaffene Straße wird nach Robert Schäfer benannt.

Der geplanten Radverkehrsanlage auf der Saarstraße stimmte der Ortsbeirat mit leichten „Bauchschmerzen“ zu. Nach Auffassung des Ortsbeirates wird es im Bereich vor dem Backwaren- und Zeitungsladen in der Saarstraße 1 zu Konflikten zwischen Rädern und dort haltenden Fahrzeugen kommen. Kritisch auch, der Wegfall von Parkplätzen vor den Wohngebäuden Saarstraße 10 bis 20 (zwischen dem Fußweg von der Saar- zur Steinritzstraße und Anton-Berges-Straße) sowie die durch den Radweg sehr eng werdenden „Verhältnissen“ gegenüber der Einmündung der Stielstraße!

 

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