Ortsvorsteher Urban Egert gibt ein Versprechen in Sachen „Intra-Kreisel“

Beginnen wir bei unserem Bericht über die Ortsbeiratssitzung am Mittwochabend ausnahmsweise mal mit der Schlussphase der Sitzung:

Da war zum einen eine Bürgerin, der es sichtlich guttat, nicht nur die Arbeit des Schiersteiner Ortsbeirates, sondern das politische Engagement im Allgemeinen zu loben!  Sie wetterte gegen das pauschale "Schlechtmachen" der Politik durch weite Teile der Bevölkerung und empfahl dem Ortsbeirat, eine bessere Werbung in eigener Sache zu machen!

Auf die Frage aus dem Zuhörerkreis, wann denn nun endlich der "Intra-Kreisel" in der Söhnleinstraße nach den Plänen des Ortsbeirates  gestaltet wird, antwortete Ortsvorsteher Urban Egert zunächst diplomatisch: "An uns liegt es nicht!", dann mit einem dicken Versprechen: "Die Gestaltung wird früher fertig sein, als der Berliner Flughafen!" - Sein Wort in Gottes Ohr!

Zu Beginn der Sitzung wurde Frederic Maas (FDP) mit einem herzlichen Willkommensgruß im Stadtteilgremium aufgenommen. Er nahm auf dem Stuhl seines Parteikollegen Kai Günther Platz, der wegen seines Wegzugs aus Schierstein sein Ortsbeiratsmandat zurückgeben musste.

Die Hessische Gemeindeordnung schreibt zwingend vor, dass die Ortsbeiräte bei allen wichtigen Angelegenheiten des Ortsbezirkes beteiligt werden müssen.  So natürlich auch bei der Aufstellung der jeweiligen Haushaltspäne der Stadt Wiesbaden.

Für die Aufstellung des Doppelhaushaltes 2018/2019 ist in Wiesbaden der Startschuss gefallen und  so hat auch der Schiersteiner Ortsbeirat in seiner gestrigen Sitzung einen ersten Schritt gemacht.

Eine gemeinsam von SPD und Grüne/Bündnis90 aufgestellte "Wunschliste" wurde auf den Tisch des Hauses gelegt. Dies mit der Bitte an die CDU und FDP, diese Liste zu beraten und mit eventuellen Punkten zu ergänzen. Die Beschlussfassung soll sodann in der nächsten Sitzung erfolgen. (Die Liste finden Sie im Anschluss an diesen Bericht.)

Da die Amtszeit von Peter Kaufmann als Schöffe am Ortsgericht Schierstein abläuft, war der Ortsbeirat gefordert, der Stadtverordnetenversammlung für die Neuwahl einen Vorschlag zu unterbreiten. Eine Neuwahl fand nicht statt, denn der Ortsbeirat votierte einstimmig für eine Wiederwahl des erfahrenen Schöffen Peter  Kaufmann.


Anmerkung von plusPunktSchierstein: Die Ortsgerichte in Hessen sind Hilfsbehörden der Justiz und unterstehen der Dienstaufsicht des Amtsgerichtspräsidenten. Ihre organisatorische Betreuung obliegt der Stadt (Rechtsamt).

Ortsgerichte haben folgende Aufgaben:
  • Beglaubigungen von Unterschriften
  • Beglaubigungen von Abschriften (Kopien) öffentlicher oder privater Urkunden (außer Personenstandsurkunden)
  • Schätzungen des Wertes von Immobilien und anderen Gegenständen
  • Maßnahmen zur Sicherung des Nachlasses
  • Erstellung von Sterbefallanzeigen für das Amtsgericht (Nachlassgericht)

Der von der Fraktion Grünen/Bündnis 90 vorgelegte Antrag zum Thema zukünftige Entwicklung bei den Schiersteiner Buslinien wurde einstimmig verabschiedet. Wird dem Antrag gefolgt, dann werden sich demnächst Vertreter der Ortbeiräte  Schierstein und Dotzheim mit Verantwortlichen der ESWE Verkehrsgesellschaft treffen, um sich über den Erfahrungsbericht zur Verlängerung der Linie 18 vom Sauerland zum Schiersteiner Hafen sowie über die Ausweitung der Linie 5 nach Rauenthal und einer Busverbindung zwischen Schierstein und Frauenstein zu unterhalten.

Ein heißes Thema beschäftigte sich mit einer sehr kalten Angelegenheit! Die CDU-Fraktion wies darauf hin, dass seit dem 23. Dezember in der Turnhalle der Erich-Kästner-Schule "Eiszeit herrsche" und  forderte, dass dieser Missstand schnellstens abgestellt wird.

Ortsvorsteher Urban Egert hatte sich im Vorfeld der Sitzung in einem Gespräch mit dem Schulleiter der Erich–Kästner-Schule, Dirk Mlaka,  "schlau gemacht". So konnte der Ortvorsteher berichten, dass nicht die Heizung, sondern die Lüftungsanlage kaputt und total erneuert werden muss.

In Zusammenarbeit zwischen Schulleitung, Schul- und Hochbauamt, sei der Auftrag zur Erneuerung der Lüftungsanlage bereits erteilt. Allerdings könne die neue Anlage erst Mitte März in Betrieb gehen, weil es für die Ersatzteile längere Lieferzeiten gäbe.

Urban Egert versicherte, dass sich die Verantwortlichen bei den Ämtern um die zeitnahe Aufstellung einer mobilen "Heizung" bemühen, damit die Halle in den nächsten Tagen wieder von Schule und Vereinen genutzt werden kann.

Diese Bemühungen zur Aufstellung einer mobilen Heizung will der Ortsbeirat unbedingt unterstützen. Und somit sagte Ortsvorsteher Egert zu, gleich morgen entsprechende Telefongespräche mit dem Schulamt und dem Hochbauamt zu führen.

Thomas Mahler (AG Jugend), Wilhelm Vogel (AG Hafen) und Toni Schardt (AG Verkehr) informierten ausführlich über ihre Aktivitäten in ihren Arbeitskreisen.

Dem Bericht aus dem Arbeitskreis Verkehr schloss sich der Beschluss an, an der Einmündung der Straße "Am Lindenbach" in die Christian-Bücher-Straße ein zweites Verkehrszeichen  der Marke "Verbot der Einfahrt" (Verkehrszeichen 267) aufzustellen. Dies in der märchenhaften Vorstellung, dass dann kein Verkehrsteilnehmer mehr das Verbot der Einfahrt missachtet!

Bleibt anzumerken, dass der Ortsbeirat beziehungsweise die Ortsverwaltung aus der Bürgerfragestunde einige Arbeitsaufträge bekommen haben.

Man wird sich um eine bessere Reinigung im Bereich der Joseph-von-Eichendorff-Schule sowie auf dem Gelände des Netto-Einkaufsmarktes und an der ESWE-Haltestelle "Eichendorffschule" bemühen. Den Wunsch auf eine Beleuchtung der ESWE-Haltestelle "Eichendorffschule" stadteinwärts wird man an ESWE weitergeben. Ebenso  wird man die zuständigen Ämter bitten, die Straßenverkehrszeichen von illegalen Aufklebern zu befreien und das widerrechtliche Parken auf dem Bürgersteig vor dem Friseurladen Ecke Saarstraße/Anton-Berges-Straße zu bestrafen und zu verhindern!

Eingereichte Vorschlagsliste der Fraktionen SPD und Bündnis90/Die Grünen für den Doppelhaushalt 2018/2019
  1. Neubau der Hafenschule, Renovierung der Erich-Kästner-Schule sowie Errichtung einer Drei-Felder-Sporthalle und daraus resultierende weitere Maßnahmen gemäß Beschluss des Ortsbeirats vom 24.09.2014
    • „Der Ortsbeirat sieht in der als Variante 2 vorgestellten Machbarkeitsstudie mit der Entstehung eines Campus inklusive Dreifeldsporthalle eine große Chance und Entwicklungsmöglichkeit für Schierstein und bittet den Magistrat, diese Variante weiter zu verfolgen.“
    • Einrichtung eines Hauses für Jugend und Vereine in den Räumen der bisherigen Hafenschule sowie Nutzung des vorhandenen Schulhofes als „Stadtteilhof“
    • Errichtung von Seniorenwohnungen auf einem Teil des bisherigen Schulgrundstücks der Hafenschule
    • Schaffung von geeigneten Räumen für die Stadtteilbibliothek auf dem neuen Campus oder im Stadtteilhof
  2. Maßnahmen zur weiteren Steigerung der Attraktivität des Schiersteiner Hafens und des Hafenumfeldes
    • Erstellung eines Bebauungsplans am Schiersteiner Osthafen und Vollendung der Hafenpromenade zu einem attraktiven Rundweg mit entsprechender Beleuchtung im Bereich des Westhafens
    • Schaffung von zusätzlichen Parkmöglichkeiten in den Eingangsbereichen des Hafens (Osthafen im Bereich des Hafenweges, Westhafen im Bereich der Söhnlein- und Kleinaustraße)
    • Renaturierung der Bismarksaue mit Erholungsmöglichkeiten unter Einbeziehung einer Erweiterung des „Regionalparks RheinMain“
    • Verbesserung der Wasserqualität im Schiersteiner Hafen und Einstellung von Planungsmitteln und möglichst weiterer Mittel für die Entschlammung des kompletten Hafenbeckens
  3. Lärmschutzmaßnahmen
    • am geplanten Neubau der Schiersteiner Brücke A643 nach Westen hin
    • im Bereich des Rhein-Main-Schnellweges A66 im Bereich der bebauten Schiersteiner Gemarkung
    • an der rechtsrheinischen Bahnstrecke im Bereich der bebauten Schiersteiner Gemarkung
  4. Straßenbauliche Maßnahmen und Verkehr
    • Ausarbeitung eines Gesamtverkehrsplanes für Schierstein unter Berücksichtigung der Prüfung, wie bzw. ob der Bau einer Bahnunterführung in der Freudenbergstraße realisiert werden kann
    • Sanierung der Fahrbahnen in der Freudenbergstraße und der Anton-Berges-Straße
    • Sanierung der Bürgersteige in der Reichsapfelstraße
    • „Park+Ride“-Plätze am Schiersteiner Bahn-Haltepunkt
  5. Verlegung eines Kunstrasenspielfeldes auf dem städtischen Sportplatz „Saareck“
  6. Verbesserung der Situation am Schiersteiner Friedhof
    • Komplettsanierung des Friedhofsgebäudes einschließlich Trauerhalle und Toilettenanlagen
    • Sanierung der Begrenzungsmauern
  7. Bereitstellung von Mitteln zur attraktiven Gestaltung der Bahnunterführung Saarstraße als Eingangsportal nach Schierstein
  8. Bereitstellung von Mitteln für eine zeitgemäße Ausstattung des Spielplatzes Moselstraße
Im Rahmen der Aussprache angemeldete Ergänzungen der CDU-Fraktion:
  • Zu Ziffer 2, Spiegelstrich 2: Schaffung von Parkflächen unter der Schiersteiner Rheinbrücke nach Fertigstellung der Brücke
  • Zu Ziffer 8: Mittelbereitstellung für die Neugestaltung des "Jugendplatzes" (ehemalige Skateranlage) an der Saarbrücker Allee
  • Befestigung der Parkflächen der Kleintierzuchtanlage
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Ortsbeirat meldet seine Wünsche für den nächsten Haushalt an

Logo-OBRZu seiner ersten Sitzung im neuen Jahr tritt der Ortsbeirat am Mittwochabend (18.01.) um 19.00 Uhr im Schiersteiner Rathaus zusammen.

Wie gewohnt, ist es vor Aufruf der Tagesordnung möglich, Fragen an die Mitglieder des Ortsbeirates zu stellen. Diese sogenannte "Bürgerfragestunde" kann maximal eine Stunde dauern, endet aber mit der Beantwortung der letzten Frage.

Gleich bei der ersten Sitzung nimmt ein neues Mitglied am Ortsbeiratstisch Platz. Kurz nach der Dezember-Sitzung gab Kai Günther (FDP) überraschend sein Mandat zurück. Ihm folgt nun sein Parteikollege Frederic Maas.

Der wohl wichtigste Punkt auf der Tagesordnung sind die Anmeldungen des Ortsbeirates zum Doppelhaushalt 2018/2019.  Die  Wahl  eines Ortsgerichtsschöffen für den Ortsgerichtsbezirk VI (Wiesbaden-Schierstein) dürfte reine Formsache sein, denn solche Entscheidungen werden sinnvollerweise im Vorfeld einer Sitzung zwischen den Fraktionen abgestimmt.

Gespannt darf man sein, warum sich der Ortsbeirat mit der umgehenden Reparatur der Heizung der Turnhalle der Erich-Kästner-Schule befassen muss. Die Reparatur einer Heizungsanlage in einem städtischen Gebäude ist ja letztendlich Sache der Verwaltung und nicht eines politischen Gremiums.

Weitere Punkte der Tagesordnung:
  • Präsenz der Stadtpolizei in Schierstein
  • Zukünftige Entwicklung bei den Schiersteiner Buslinien
  • Bericht aus den Arbeitsgruppen Hafen, Jugend und Verkehr
  • Verschiedenes
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Einladung der Arbeitsgruppe Jugend lief ins Leere

AG JugendDie Arbeitsgruppe Jugend des Schiersteiner Ortsbeirates weiß, dass die in Schierstein lebenden Kinder und Jugendliche in den Vereinen, Kirchen und Organisationen auf ein vielfältiges Freizeitangebot zurückgreifen können und davon auch regen Gebrauch machen.

Die Arbeitsgruppe, in der sich die Ortsbeiratsmitglieder Gisela Neudeck , Annette Schmitt, Thomas Mahler und Jens Groth engagieren, denkt aber auch an die Kinder und Jugendliche, die nicht in den Vereinen integriert sind und "sich außerhalb einfach mit ihren Kumpels treffen und Spaß haben wollen".

So war es für die Arbeitsgruppe, die dankenswerterweise auch alle zwei Jahre den Jugendtag auf dem Hans-Römer-Platz organisiert und dort das direkte Gespräch mit der Jugend sucht, ein Bedürfnis, mit den Kindern und Jugendlichen ein Gespräch zu führen.

Insbesondere wollte man von ihnen auch erfahren, wie es aus ihrer Sicht mit dem brachliegenden Jugendplatz an der Saarbrücker Allee weitergehen soll.

Die Frage blieb unbeantwortet, denn der Einladung zum Gespräch am Mittwoch dieser Woche war weder ein Kind noch ein Jugendlicher ins Schiersteiner Rathaus gefolgt.

Weder den Vereinen, noch den Schulen, denen die Einladung zu diesem Gespäch bereits im November letzten Jahres zugestellt wurde, war es offenbar gelungen, "ihre" Kinder und Jugendliche für den Weg ins Rathaus zu motivieren.

Die ehrenamtlichen Stadtteilpolitiker könnten es sich jetzt leicht machen und den Vorgang "Dialog mit den Schiersteiner Kindern und Jugendlichen" abschließen. Und dies mit dem Schlusssatz des Kommentars der Journalistin Anke Hollingshaus heute im Wiesbadener Tagblatt und Wiesbadener Kurier: "Wenn sich niemand meldet bei den Stadtteilpolitikern, dann geht es den Schiersteiner Jugendlichen vielleicht einfach ganz gut in ihrem Vorort."

Thomas Mahler, der Sprecher der Arbeitsgruppe, will keinesfalls die "Akte" schließen. Er sucht gemeinsam mit seinem Team nach neuen Wegen, mit den Kindern und Jugendlichen ins Gespräch zu kommen.

Ob es jedoch Sinn macht, Gespräche mit den Kindern und Jugendlichen zu führen, die in Vereinen, Verbänden, Kirchen und Organisationen ihre Freizeit verbringen, darf man in Frage stellen.

Dennoch: Ein großes Lob der Arbeitsgruppe Jugend im Schiersteiner Ortsbeirat für das ehrenamtliche und zeitaufwändige Engagement in unserem Stadtteil etwas zu bewegen!

Ein Lob, dem sich alle Zeitgenossen anschließen könnten, die ewig nur über unsere Politiker meckern, die politische Arbeit generell und unsere demokratische Staatsform in Frage stellen!

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Impressionen in Schwarz-Weiß

Winterspaziergang am Schiersteiner Hafen am Morgen des 10. Januar 2017 Fotos: Miriam Groth
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Neujahrsempfang – Startschuss für neue Taten!

gapschnee2017Während der Schreiberling dieser Zeilen im tiefverschneiten Garmisch-Partenkirchen Ferien "machen muss", konnte sich die Schiersteiner Vereinswelt am Sonntagmorgen im Christkönigshaus zum Neujahrsempfang treffen, um in gemütlicher Runde Neujahrswünsche auszutauschen.

Der Ortsring, unter Federführung des Vorsitzenden Dieter Bender, hatte den Empfang wieder bestens organisiert und nicht nur die Weisen aus dem Schiersteiner und Wiesbadener Rathaus ins Gemeindehaus gelockt, sondern auch die aus dem Morgenland.

Caspar, Melchior und Balthasar wünschten ebenso ein "Gutes Neues" wie der stellvertretende Stadtverordnetenvorsteher Eberhard Seidensticker, Bürgermeister Arno Goßmann und Ortsvorsteher Urban Egert.

Die "politischen Weisen" dankten zum einen den Anwesenden für ihr ehrenamtliches Wirken in den Schiersteiner Vereinen mit den vielfältigen kulturellen, sportlichen und geselligen Veranstaltungen. Zum anderen sprachen sie einige Projekte an, die in 2017 bearbeitet oder gar positiv zum Abschluss gebracht werden sollen. Darunter der "Intra-Kreisel", die Sanierung der Autobahnbrücken in der Schönaustraße und am  Feldweg zum Grunselsbörnchen, die zukünftige  Bebauung des Osthafens und natürlich die Sauberkeit rund um den Hafen.

Monika Trappel und Herbert Heinzmann, die dankenswerterweise die Fotos geschossen haben, waren nicht nur vom sehr schönen Verlauf des Empfangs begeistert, sondern  auch von der Tanzeinlage der TGS-Mädchen und  von dem köstlichen Mittagessen nach dem offiziellen Teil!

Nach diesem gelungenen Neujahrsempfang ist ein gutes Jahr vorprogrammiert!

Toi, toi, toi für unsere Hafenstadt und seine Bürger wünscht aus Bayern, Schreiberling Hans Groth. neujahrsempfang2017 Im Rahmen des Neujahrsempfangs wurden die nachstehend aufgeführten Vereinsvertreter für ihre ehrenamtliche Tätigkeit vom Ortsring geehrt: ortsringlogo Ehrenplakette in Bronze für 10-jährige Funktion: Hannelore Schütt (Verein Heimatmuseum) Arno Grau (Yacht-Club) Werner Schlaadt (Angler) Ehrenplakette in Silber für 20-jährige Funktion: Ralf Naß (Angelsportverein)) Jürgen Gruber (CVJM) Karl-Heinz Menges (SBC Fulda) Ute Schnorr (Leseratten) Uwe Lorenz (Kleingärtner) Annemarie von Langen (Freie Turner) Ehrenplakette in Gold für 25-jährige Funktion: Dietmar Wille (DLRG) Wolfgang Heitmar (Wein-, Obst und Gartenbauverein) Wolfgang Reiter (Haus- und Grundbesitzerverein Für die Unterstützung des Schiersteiner Vereinslebens wurde das Autohaus "Opel-Teuner" mit dem Gemeindewappen ausgezeichnet.
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Frohe Weihnachten!

frieden_630In diesem Sinne wünscht Ihnen plusPunktSchierstein ein frohes Weihnachtsfest!

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Weihnachtsgruß des Ortsvorstehers

egert_18_12_2016Liebe Schiersteiner, eben habe ich am Adventskranz die 4 Kerze angezündet – ein untrügliches Zeichen, dass es bald Weihnachten ist. Irgendwie fällt es mir aber schwer, mich so richtig auf Weihnachten zu freuen.

Aus aller Welt kommen nur schlechte Nachrichten und auch für das neue Jahr erwarte ich erst mal keine Besserung.

Nicht nur der Terror weltweit, auch die Antwort der Menschen auf die Bedrohung gibt Anlass zur Sorge. Da zerbombt ein Diktator mit Hilfe der Russen das eigene Land, ein asozialer Milliardär wird amerikanischer Präsident und Europa flüchtet in Kleinstaaterei, statt zusammenzuhalten.

Aber was soll’s. In Schierstein ist mal wieder das Lindenviertel wunderbar geschmückt, der Weihnachtsbaum an der Saarstraße ist viel schöner als der in Wiesbaden, die Krippe auf dem Hafen begeistert alle und wer hat schon einen Nikolaus, der mit dem Floß nicht draußen vom Walde sondern draußen vom Rheine herkommt?

Grund genug, sich zu freuen, die restliche Advents- und Weihnachtszeit zu genießen und abzuwarten, was das neue Jahr so bringt.

Ich wünsche uns allen ein schönes, friedliches Weihnachtsfest und ein möglichst gutes neues Jahr 2017!

Ihr Urban Egert Ortsvorsteher
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Ortsbeirat: Nach getaner Arbeit ein gutes Glas Wein!

Die "Weihnachtssitzung" des Schiersteiner Ortsbeirates ist seit Jahrzehnten von einer gewissen Tradition geprägt. So auch am Mittwochabend!

Im Rahmen der Bürgerfragestunde zauberte "Bürger Werner Schäfer" aus der Schiffergasse wiederum seinen Jahresbericht aus dem Jackett. Der inzwischen 86-jährige Scheerstaaner wusste wieder einiges über die Ortspolitik zu erzählen. Bei allen kritischen Anmerkungen vergisst er nie, sich bei den Frauen und Männern, die sich im Ortsbeirat und in der Verwaltung um Schierstein kümmern, zu bedanken!

Von "Vergessen" kann auch keine Rede sein, wenn es um ehemalige Ortsbeiratsmitglieder geht. Gitta Pauffler, Waltraud Grosser, Dr. Petra Fabri-Richters sowie Bernd Thielmann waren bis zur Kommunalwahl im März dieses Jahres Mitstreiter des Stadtteilgremiums. Jetzt wurde ihnen für ihr langjähriges Engagement noch einmal ganz herzlich gedankt. Ortsvorsteher Urban Egert und der Leiter der Ortsverwaltung Joachim Schmelzer überreichten mit den passenden Worten Urkunden, das Schiersteiner Gerichtssiegel und Blumen. Eine Ehrung, die sich die Ehrenamtlichen verdient haben!

Wein und Weihnachtsplätzchen hätten zu diesem Tagesordnungspunkt bestens gepasst. Doch darauf mussten die Protagonisten am Beiratstisch noch warten! Zunächst war noch "harte Arbeit" angesagt.

Und in der Tat, der von der CDU eingebrachte Antrag, die Präsenz der Stadtpolizei in Schierstein dauerhaft zu erhöhen und ein Sicherheitskonzept für die an den Rhein angrenzenden Stadtbezirke Wiesbadens durch personelle Verstärkung und Einrichtung eines Stützpunktes zu entwickeln, führte zu lebhaften Diskussion. Für eine stärkere Präsenz der Stadtpolizei war man sich zwar einig. Den Antrag wollte man aber in der vorliegenden Form nicht auf die Reise schicken. Man einigte sich, sich noch einmal fraktionsübergreifend mit dem Papier zu beschäftigen.

Hinsichtlich der weiteren Bebauung im Osthafen  machte der Ortsbeirat noch einmal deutlich, dass er keine massive Blockbebauung haben will. Wobei er sich schon im Klaren ist, dass aufgrund des teuren Baugrunds eine "optimale" Ausnutzung erfolgen wird.

Um eine Sanierung der Kapelle und  der Außenmauern des Friedhofes hat sich der Ortsbeirat in den letzten Jahren schon öfters bemüht. Der ganz große Erfolg blieb aus. Jetzt stimmte das Gremium dem SPD-Antrag zu, der eine Generalsanierung des Gebäudes mit Leichenhalle, Toilettenanlage und Wohnung fordert.

Mit einem weiteren Antrag der SPD wird der Magistrat gebeten, beim ESWE-Fahrplanwechsel 2018/2019 die Fahrpläne der Linien 23 und 24 besser aufeinander abzustimmen. Dies mit dem Hinweis, dass die Linie 23 in den meisten Fällen an der Haltestelle Märchenland zirka 1 bis 2 Minuten vor Ankunft der Linie 24 abfährt, wodurch eine Wartezeit von 15 Minuten entsteht.

Gern gesehener Gast im Schierstein Ortsbeirat ist der Leiter des 5. Polizeireviers. Polizeikommissar Ulrich Eichler, seit Februar dieses Jahres Revier-Chef, berichtete über die Aktion "Enkeltrick - Betrug zum Nachteil älterer Menschen". Ein Thema,  über das man nicht oft genug reden kann, denn immer wieder fallen ältere Menschen auf den "Enkeltrick" rein und werden um ihr Erspartes gebracht. Darum die Empfehlung des Revierleiters: ""Vorsicht bei Forderungen nach Bargeld am Telefon! Legen Sie den Hörer auf, wenn der Anrufer Bargeld von Ihnen verlangt!"

Der Empfehlung des Ortsvorstehers, nach Sitzungsschluss doch bitte auf ein Gläschen Wein zu bleiben, fiel auf fruchtbaren boten. Sitzungsbesucher und die Damen und Herren Ortsbeiräte saßen noch eine Weile gemütlich am Ortsbeiratstisch beisammen und sprachen spätestens nach dem zweiten Gläschen "Schiersteiner" über die wichtigen Dinge des Lebens!

obrfoto610Von links: Waltraud Grosser, Ortsvorsteher Urban Egert, Dr. Petra Fabri-Richters, der Leiter der Ortsverwaltung Joachim Schmelzer sowie Gitta Pauffler. Im Foto unten: Bernd Thielmann
thielmann  
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Am Mittwochabend Weihnachtssitzung des Ortbeirates

Die letzte Sitzung des Schiersteiner Ortsbeirates vor dem Weihnachtsfest ist stets geprägt von einer kurzen und problemlosen Tagesordnung. So auch am Mittwochabend um 19.00 Uhr im Schiersteiner Rathaus.

Dies nicht zuletzt deshalb, weil man nach Schluss der Sitzung gemeinsam ein Gläschen Wein genießen möchte. Bevor der Weihnachtswein in den Ausschank kommt, werden aus dem Stadtteilgremium ausgeschiedene Frauen und Männer geehrt sowie nachfolgende Tagesordnungspunkte behandelt: Bebauung Osthafen Mehr Stadtpolizisten - Stadtpolizeirevier für Schierstein Bessere Abstimmung der Buslinien 23 und 24 Sanierung des Gebäudes auf dem Schiersteiner Friedhof Bericht der AG Hafen Bericht der AG Jugend Bericht der AG Verkehr Finanzmittel des Ortsbeirates Verschiedenes

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Ortsbeirat tagt am Mittwochabend im Rathaus

Wenn am Mittwochabend der Schiersteiner Ortsbeirat im Rathaus tagt, dann werden zwei Themen besonders im Mittelpunkt des Geschehens stehen.

Da ist zum einen eine Magistratsvorlage, die vorsieht, in der Äppelallee eine Radverkehrsanlage einzurichten. Zum anderen der Antrag der SPD-Fraktion, der sich mit der Frage beschäftigt, ob im Wohnviertel am Schiersteiner Hafen ein „Bewohnerparken“ grundsätzlich möglich ist und welche Voraussetzungen und Konsequenzen hierbei notwendig beziehungsweise zu erwarten sind.

Von Interesse auch der Antrag von Bündnis 90/Die Grünen, der sich ebenfalls mit dem Radverkehrskonzept beschäftigt. Als Alternative oder Ergänzung zur geplanten Radverkehrsanlage für die stark befahrene Äppelallee regt die Grünen-Fraktion ein Radweg oder eine Fahrradstraße als Verlängerung der Biebricher Uferstraße bis zur Schiersteiner Brücke sowie nach deren Fertigstellung im Jahre 2020 bis zum Hafenweg an.

Die Sitzung beginnt um 19.00 Uhr mit einer Bürgerfragestunde und hat folgende Tagesordnung:

  1. Geschäftsordnungsangelegenheiten
  2. Äppelallee, Einrichtung von Radverkehrsanlagen
  3. Querungshilfe Freudenbergstraße / Hermann-Löns-Straße
  4. Verlängerung der Uferstraße als Radweg oder Fahrradstraße
  5. Beratungsstelle für selbständiges Leben im Alter
  6. Bewohnerparken im Schiersteiner Tiefgebiet
  7. Bericht der AG Hafen
  8. Bericht der AG Jugend
  9. Bericht der AG Verkehr
  10. Finanzmittel des Ortsbeirats
  11. Verschiedenes
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