Ortsbeirat tagt nicht am Mittwoch, sondern einen Tag später!

Die nächste Sitzung des Schiersteiner Ortsbeirates findet nicht – wie ursprünglich terminiert – am kommenden Mittwoch, sondern einen Tag später am Donnerstag, dem 23.02.2017, (Altweiberfastnacht!) um 19:00 Uhr, in der Ortsverwaltung Schierstein statt.

Tagesordnung
  1. Geschäftsordnungsangelegenheiten
  2. Anmeldungen des Ortsbeirats zum Doppelhaushalt 2018/19
  3. Altlasten und Verdachtsflächen am Osthafen
  4. Stadtbahn 3.0 - jetzt „Citybahn“
  5. Beleuchtung des Fußwegs am Westhafen
  6. Bericht der AG Hafen
  7. Bericht der AG Jugend
  8. Bericht der AG Verkehr
  9. Finanzmittel des Ortsbeirats
  10. Verschiedenes

Vor Eintritt in die Tagesordnung findet eine Fragestunde für Bürgerinnen und Bürger statt.

Dass die Mitglieder des Ortsbeirates insbesondere auch zwischen den Sitzungen aktiv sind, belegen die zahlreichen Sitzungen der Arbeitsgruppen Verkehr, Jugend und Hafen.

Auch werden Gespräche mit Vereinsvertretern und Bürgern geführt oder wie am Samstag geschehen, gar "Pflegearbeiten" im Ort durchgeführt. Mitglieder der CDU-Fraktion legten am Unkraut auf dem Intra-Kreisel Hand an.

Fotos: Wilhelm Vogel

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OB-Bürgersprechstunde in Schierstein

Oberbürgermeister Sven Gerich führt seine Bürgersprechstunde am Freitag, 17. Februar, in der Ortsverwaltung Schierstein, Karl-Lehr-Straße 2, Raum 3 im Erdgeschoss, fort. Der Rathauschef steht den Bürgerinnen und Bürgern ab 15 Uhr für Fragen, Anregungen und Anliegen zur Verfügung.

„Mir ist es wichtig, dass sich die Bürgerinnen und Bürger direkt mit mir austauschen und mir ihre Sorgen und Wünsche unmittelbar vortragen können. Die Bürgersprechstunde gibt mir die Chance, die Stadtteile noch besser kennenzulernen und vor allem ein Gespür für ortsteilspezifische Themen zu bekommen. Ich freue mich auf alle Bürgerinnen und Bürger, die am 17. Februar zu mir kommen“, so der Oberbürgermeister.

Die Bürgersprechstunde bietet Gerich in der Regel einmal im Monat abwechselnd in einem Stadtteil – meist in der Ortsverwaltung oder einem Bürgerhaus – und im Rathaus an.

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Dow Deutschland verlegt Unternehmenszentrale nach Wiesbaden-Schierstein

Die Unternehmenszentrale von Dow in Deutschland zieht in die hessische Landeshauptstadt Wiesbaden. Dazu soll das Werk des Dow-Tochterunternehmens Dow Corning GmbH ausgebaut werden.

Alle am derzeitigen Deutschlandhauptsitz in Schwalbach am Taunus angesiedelten Funktionen und Dow-Gesellschaften mit derzeit rund 220 Arbeitsplätzen werden voraussichtlich in der zweiten Jahreshälfte 2018 nach Wiesbaden verlegt.

Dow wird in den kommenden Monaten in dem im Stadtteil Schierstein am Rhein gelegenen Werk ein neues Bürogebäude errichten und drei bestehende Gebäude aus- und umbauen. Dadurch entstehen rund 220 neue Büroarbeitsplätze, rund 145 bereits bestehende werden modernisiert.

Aktuell sind in Wiesbaden rund 340 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt, davon rund 200 in der Produktion und etwa 40 in Forschung und Entwicklung. Der Standort in Wiesbaden gehört seit 1983 zu Dow Corning, einem weltweit führenden und auf die Herstellung von Spezialsilikon, Silikonklebstoffen und Schmierstoffen spezialisierten Tochterunternehmen von Dow.

Dr. Willem Huisman, Präsident von Dow in Deutschland, begründete die Entscheidung: „Durch die vollständige Übernahme des Silikongeschäfts von Dow Corning im vergangenen Jahr haben wir einen modernen und zentral gelegenen Chemiestandort im Rhein-Main-Gebiet erworben. Es ist unternehmerisch sinnvoll, unsere Ressourcen an einem Standort in der Region zusammenzuführen. Deshalb investieren wir in moderne Arbeitsplätze am Standort Wiesbaden.“

Karl Koob, Leiter des Dow Corning-Standorts, ergänzte: „Wir sind seit mehr als dreißig Jahren dem Standort Wiesbaden verbunden. Ich freue mich sehr, dass das Werk als Hauptsitz von Dow in Deutschland jetzt einen neuen Stellenwert erhält.“

Der Wiesbadener Oberbürgermeister Sven Gerich und Wirtschaftsdezernent Detlev Bendel begrüßten die Investition.

„Ich freue mich sehr über das Vertrauen, das uns Dow Deutschland mit dieser Entscheidung entgegenbringt. 220 weitere Arbeitsplätze und die mit der Umsiedlung verbundenen Baumaßnahmen sind ganz hervorragende Investitionen in den Wirtschaftsstandort Wiesbaden“, sagte Oberbürgermeister Gerich.

„Auch ich begrüße die Entscheidung für Wiesbaden als Unternehmenssitz sehr. Wir sagen Dow auch weiterhin die Unterstützung und Begleitung unserer Wirtschaftsförderung bei den diversen Baumaßnahmen zu. Seit Gründung des Standortes Wiesbaden 1983 ist hier eines der modernsten Werke der Dow Corning-Familie entstanden. Dow ist ein vernetztes und engagiertes Unternehmen, das mit der Stadt und der Region in vielen Projekten und Initiativen verbunden ist“, betonte Bendel.

Über Dow

Dow in Deutschland ist Teil des US-amerikanischen Unternehmens The Dow Chemical Company. Deutschland ist für Dow weltweit der zweitgrößte Produktionsstandort und Absatzmarkt nach den USA – das Unternehmen beschäftigt hier rund 5.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an 16 Standorten und erwirtschaftete 2016 einen Umsatz von rund 2,9 Milliarden US-Dollar.

Dow entwickelt durch die Kombination von Wissenschaft und Technik innovative Lösungen zur Verbesserung der Lebensqualität. Mithilfe der neuesten Erkenntnisse aus Werkstoffkunde, Polymerwissenschaft, Chemie und Biologie treibt das Unternehmen Innovationen voran, um zur Bewältigung der zahlreichen drängenden Probleme der Welt beizutragen. Dazu zählen die Bereitstellung von sauberem Trinkwasser, die Erzeugung und Konservierung sauberer Energien sowie die Steigerung landwirtschaftlicher Erträge. Dow liefert eine integrierte, marktorientierte Palette an wegweisenden Produkten und Lösungen für Kunden in rund 180 Ländern. Dazu gehören Spezialchemikalien, Hochleistungsmaterialien, Produkte für die Landwirtschaft sowie Kunststoffe, die in wachstumsstarken Branchen wie Verpackungs- und Elektronikindustrie, Wasserversorgung, bei Beschichtungen und in der Landwirtschaft zum Einsatz kommen.

Im Jahr 2016 erwirtschaftete Dow einen Jahresumsatz von 48 Milliarden US-Dollar und beschäftigte etwa 56.000 Mitarbeiter weltweit. Das Unternehmen produziert und an 189 Standorten in 34 Ländern mehr als 7.000 unterschiedliche Produktfamilien.

Quelle: Pressereferat der Landeshauptstadt Wiesbaden
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Die Vorbereitungen für den Jugendtag 2017 laufen

pps Herr Mahler, wann und wo findet in diesem Jahr der Schiersteiner Jugendtag statt?
Thomas Mahler Am Samstag, dem 24. Juni auf dem Hans-Römer-Platz.
pps Wie laufen die Vorbereitungen?
Thomas Mahler Am kommenden Dienstag, den 7.2.2017, treffen wir uns um 18 Uhr im Schiersteiner Rathaus, um den 7. Schiersteiner Jugendtag vorzubereiten und einzutüten.
 pps Wer ist "wir"?
Thomas Mahler Wie in den letzten Jahren werden die Erwachsenen den Rahmen und die Jugend den Inhalt gestalten!
 pps Was machen die Erwachsenen?
Thomas Mahler Das erweiterte Team der Arbeitsgruppe "Jugend" im Schiersteiner Ortsbeirat holt die erforderlichen Genehmigungen ein, sorgt für die Werbung, den Aufbau der Bühne und für die notwendige Infrastruktur. Und der eine und andere "Sponsor" muss sollte auch gefunden werden!
 pps  Und welche Rolle fällt den Jugendlichen zu?
Thomas Mahler Natürlich die Hauptrolle! Die Jugendlichen und Kinder aus unseren Vereinen, Bands, Schulen, Gruppen, Gemeinden, Ausbildungsbetriebe gestalten den Tag! Siezeigen, was sie so drauf haben und werben in eigener Sache!
pps Wir werden im Vorfeld des Jugendtages noch berichten. Können Sie uns heute schon ein paar Einzelheiten verraten?
Thomas Mahler Neben unserem Ortsvorsteher Urban Egert, der wieder Schirmherr des Jugendtages ist, hat auch unser Oberbürgermeister Sven Gerich zugesagt, bei der Eröffnung um 11.00 Uhr präsent zu sein und im Anschluss einen Rundgang zu machen, um zu erfahren, was die Jugend in Schierstein ausmacht. Kai Trappel kommt mit dem „ Bühnen-Truck“, Herr Meyer vom 5. Revier, unser Schutzmann vor Ort,  ist wieder dabei. Mehr verrate ich nicht!
pps Wir danken für das Gespräch und wünschen zunächst für die Vorbereitungsphase viel Erfolg!

PlusPunktSchierstein (pps) sprach mit Thomas Mahler, dem Sprecher der Arbeitsgruppe "Jugend" im Schiersteiner Ortsbeirat. Der Arbeitsgruppe gehören neben Thomas Mahler noch Gisela Neudeck, Annette Schmitt und Jens Groth an. Sollten Sie eine Frage an die Arbeitsgruppe haben, können Sie sich über die Telefonnummer 0171-3807650 mit Herrn Mahler oder auch direkt mit den Mitgliedern der Arbeitsgruppe in Verbindung setzen.

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War auf der Hafenpromenade ein Protestler am Werk?

     

Und immer ist der Hafen für eine Überraschung gut! Heute Morgen lagen auf der Promenade zwischen der "Arche Noah" und der Bootsrampe rund 40 gefüllte Hundekotbeutel?

Das städtische "Hundekotbeuteleinsammelfahrzeug" hat die Fracht gewiss nicht verloren. Insider der Hafenszene vermuten, dass es sich um einen Protest eines Zeitgenossen handelt, dem die "unverpackten" Hinterlassenschaften auf der Promenade noch zu viel des Guten sind.

Fotos: Martina Moller

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Gestatten: „Bisamratte vom Schiersteiner Hafen“

Bei einem Spaziergang an unserem Hafen gibt es zu jeder Jahreszeit immer viel zu sehen. Kormorane sind längst keine Seltenheit mehr. Um jedoch eine Bisamratte beim Mittagessen beobachten zu können, braucht man schon etwas Glück!

 
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Eine traurige Nachricht: Dr. med. Günter Renschin ist tot

Eine ganz traurige Nachricht erreichte uns heute vom Wassersportverein Schierstein 1921 e.V.

Dr. Günter Renschin, der stellvertretende Vereinsvorsitzende des WVS und hochgeachteter Mitstreiter im Hessischen und Deutschen Kanu-Verband, ist im Alter von nur 68 Jahren verstorben.

Mehr als 50 Jahre war Dr. Renschin dem Kanusport als aktiver Athlet, als Leiter der Kanuabteilung, Kamprichter, Regattaleiter und Vorstandsmitarbeiter eng verbunden. Seit 1986 organisierte er die „Große Wiesbadener Kanuregatta“ und war verantwortlich für unzählige Regatten im Schiersteiner Hafen und anderen Rennstrecken.

Er war der Fachmann in Sachen Drachenboot und gab sein Wissen nicht nur als Referent bei Trainer-Ausbildungslehrgängen weiter. Er hatte stets ein offenes Ohr für jeden und er half wo er konnte. Dies auch als Redakteur unserer Heimatzeitung "Schiersteiner Leben".

Dr. Günter Renschin wusste seit Oktober letzten Jahres von seiner schweren Erkrankung und ließ Freunde und Wegbegleiter wissen, dass er sein Schicksal akzeptiert und seinem letzten Weg in Ruhe und Gelassenheit entgegen sieht.

Eine große Persönlichkeit hat Schierstein verlassen! Wir sind sehr traurig und können erahnen, wie groß der Schmerz seiner Angehörigen ist.

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Eiszeit in der Turnhalle der Erich-Kästner-Schule geht zu Ende

Eine gute Nachricht vom städtischen Schulamt: Am morgigen Freitag wird in der  Turnhalle der Erich-Kästner-Schule eine mobile Belüftung als Provisorium aufgestellt. Damit ist sichergestellt, dass die Halle ab Montag von den Schülern und Vereinen wieder genutzt werden kann!

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Ortsvorsteher Urban Egert gibt ein Versprechen in Sachen „Intra-Kreisel“

Beginnen wir bei unserem Bericht über die Ortsbeiratssitzung am Mittwochabend ausnahmsweise mal mit der Schlussphase der Sitzung:

Da war zum einen eine Bürgerin, der es sichtlich guttat, nicht nur die Arbeit des Schiersteiner Ortsbeirates, sondern das politische Engagement im Allgemeinen zu loben!  Sie wetterte gegen das pauschale "Schlechtmachen" der Politik durch weite Teile der Bevölkerung und empfahl dem Ortsbeirat, eine bessere Werbung in eigener Sache zu machen!

Auf die Frage aus dem Zuhörerkreis, wann denn nun endlich der "Intra-Kreisel" in der Söhnleinstraße nach den Plänen des Ortsbeirates  gestaltet wird, antwortete Ortsvorsteher Urban Egert zunächst diplomatisch: "An uns liegt es nicht!", dann mit einem dicken Versprechen: "Die Gestaltung wird früher fertig sein, als der Berliner Flughafen!" - Sein Wort in Gottes Ohr!

Zu Beginn der Sitzung wurde Frederic Maas (FDP) mit einem herzlichen Willkommensgruß im Stadtteilgremium aufgenommen. Er nahm auf dem Stuhl seines Parteikollegen Kai Günther Platz, der wegen seines Wegzugs aus Schierstein sein Ortsbeiratsmandat zurückgeben musste.

Die Hessische Gemeindeordnung schreibt zwingend vor, dass die Ortsbeiräte bei allen wichtigen Angelegenheiten des Ortsbezirkes beteiligt werden müssen.  So natürlich auch bei der Aufstellung der jeweiligen Haushaltspäne der Stadt Wiesbaden.

Für die Aufstellung des Doppelhaushaltes 2018/2019 ist in Wiesbaden der Startschuss gefallen und  so hat auch der Schiersteiner Ortsbeirat in seiner gestrigen Sitzung einen ersten Schritt gemacht.

Eine gemeinsam von SPD und Grüne/Bündnis90 aufgestellte "Wunschliste" wurde auf den Tisch des Hauses gelegt. Dies mit der Bitte an die CDU und FDP, diese Liste zu beraten und mit eventuellen Punkten zu ergänzen. Die Beschlussfassung soll sodann in der nächsten Sitzung erfolgen. (Die Liste finden Sie im Anschluss an diesen Bericht.)

Da die Amtszeit von Peter Kaufmann als Schöffe am Ortsgericht Schierstein abläuft, war der Ortsbeirat gefordert, der Stadtverordnetenversammlung für die Neuwahl einen Vorschlag zu unterbreiten. Eine Neuwahl fand nicht statt, denn der Ortsbeirat votierte einstimmig für eine Wiederwahl des erfahrenen Schöffen Peter  Kaufmann.


Anmerkung von plusPunktSchierstein: Die Ortsgerichte in Hessen sind Hilfsbehörden der Justiz und unterstehen der Dienstaufsicht des Amtsgerichtspräsidenten. Ihre organisatorische Betreuung obliegt der Stadt (Rechtsamt).

Ortsgerichte haben folgende Aufgaben:
  • Beglaubigungen von Unterschriften
  • Beglaubigungen von Abschriften (Kopien) öffentlicher oder privater Urkunden (außer Personenstandsurkunden)
  • Schätzungen des Wertes von Immobilien und anderen Gegenständen
  • Maßnahmen zur Sicherung des Nachlasses
  • Erstellung von Sterbefallanzeigen für das Amtsgericht (Nachlassgericht)

Der von der Fraktion Grünen/Bündnis 90 vorgelegte Antrag zum Thema zukünftige Entwicklung bei den Schiersteiner Buslinien wurde einstimmig verabschiedet. Wird dem Antrag gefolgt, dann werden sich demnächst Vertreter der Ortbeiräte  Schierstein und Dotzheim mit Verantwortlichen der ESWE Verkehrsgesellschaft treffen, um sich über den Erfahrungsbericht zur Verlängerung der Linie 18 vom Sauerland zum Schiersteiner Hafen sowie über die Ausweitung der Linie 5 nach Rauenthal und einer Busverbindung zwischen Schierstein und Frauenstein zu unterhalten.

Ein heißes Thema beschäftigte sich mit einer sehr kalten Angelegenheit! Die CDU-Fraktion wies darauf hin, dass seit dem 23. Dezember in der Turnhalle der Erich-Kästner-Schule "Eiszeit herrsche" und  forderte, dass dieser Missstand schnellstens abgestellt wird.

Ortsvorsteher Urban Egert hatte sich im Vorfeld der Sitzung in einem Gespräch mit dem Schulleiter der Erich–Kästner-Schule, Dirk Mlaka,  "schlau gemacht". So konnte der Ortvorsteher berichten, dass nicht die Heizung, sondern die Lüftungsanlage kaputt und total erneuert werden muss.

In Zusammenarbeit zwischen Schulleitung, Schul- und Hochbauamt, sei der Auftrag zur Erneuerung der Lüftungsanlage bereits erteilt. Allerdings könne die neue Anlage erst Mitte März in Betrieb gehen, weil es für die Ersatzteile längere Lieferzeiten gäbe.

Urban Egert versicherte, dass sich die Verantwortlichen bei den Ämtern um die zeitnahe Aufstellung einer mobilen "Heizung" bemühen, damit die Halle in den nächsten Tagen wieder von Schule und Vereinen genutzt werden kann.

Diese Bemühungen zur Aufstellung einer mobilen Heizung will der Ortsbeirat unbedingt unterstützen. Und somit sagte Ortsvorsteher Egert zu, gleich morgen entsprechende Telefongespräche mit dem Schulamt und dem Hochbauamt zu führen.

Thomas Mahler (AG Jugend), Wilhelm Vogel (AG Hafen) und Toni Schardt (AG Verkehr) informierten ausführlich über ihre Aktivitäten in ihren Arbeitskreisen.

Dem Bericht aus dem Arbeitskreis Verkehr schloss sich der Beschluss an, an der Einmündung der Straße "Am Lindenbach" in die Christian-Bücher-Straße ein zweites Verkehrszeichen  der Marke "Verbot der Einfahrt" (Verkehrszeichen 267) aufzustellen. Dies in der märchenhaften Vorstellung, dass dann kein Verkehrsteilnehmer mehr das Verbot der Einfahrt missachtet!

Bleibt anzumerken, dass der Ortsbeirat beziehungsweise die Ortsverwaltung aus der Bürgerfragestunde einige Arbeitsaufträge bekommen haben.

Man wird sich um eine bessere Reinigung im Bereich der Joseph-von-Eichendorff-Schule sowie auf dem Gelände des Netto-Einkaufsmarktes und an der ESWE-Haltestelle "Eichendorffschule" bemühen. Den Wunsch auf eine Beleuchtung der ESWE-Haltestelle "Eichendorffschule" stadteinwärts wird man an ESWE weitergeben. Ebenso  wird man die zuständigen Ämter bitten, die Straßenverkehrszeichen von illegalen Aufklebern zu befreien und das widerrechtliche Parken auf dem Bürgersteig vor dem Friseurladen Ecke Saarstraße/Anton-Berges-Straße zu bestrafen und zu verhindern!

Eingereichte Vorschlagsliste der Fraktionen SPD und Bündnis90/Die Grünen für den Doppelhaushalt 2018/2019
  1. Neubau der Hafenschule, Renovierung der Erich-Kästner-Schule sowie Errichtung einer Drei-Felder-Sporthalle und daraus resultierende weitere Maßnahmen gemäß Beschluss des Ortsbeirats vom 24.09.2014
    • „Der Ortsbeirat sieht in der als Variante 2 vorgestellten Machbarkeitsstudie mit der Entstehung eines Campus inklusive Dreifeldsporthalle eine große Chance und Entwicklungsmöglichkeit für Schierstein und bittet den Magistrat, diese Variante weiter zu verfolgen.“
    • Einrichtung eines Hauses für Jugend und Vereine in den Räumen der bisherigen Hafenschule sowie Nutzung des vorhandenen Schulhofes als „Stadtteilhof“
    • Errichtung von Seniorenwohnungen auf einem Teil des bisherigen Schulgrundstücks der Hafenschule
    • Schaffung von geeigneten Räumen für die Stadtteilbibliothek auf dem neuen Campus oder im Stadtteilhof
  2. Maßnahmen zur weiteren Steigerung der Attraktivität des Schiersteiner Hafens und des Hafenumfeldes
    • Erstellung eines Bebauungsplans am Schiersteiner Osthafen und Vollendung der Hafenpromenade zu einem attraktiven Rundweg mit entsprechender Beleuchtung im Bereich des Westhafens
    • Schaffung von zusätzlichen Parkmöglichkeiten in den Eingangsbereichen des Hafens (Osthafen im Bereich des Hafenweges, Westhafen im Bereich der Söhnlein- und Kleinaustraße)
    • Renaturierung der Bismarksaue mit Erholungsmöglichkeiten unter Einbeziehung einer Erweiterung des „Regionalparks RheinMain“
    • Verbesserung der Wasserqualität im Schiersteiner Hafen und Einstellung von Planungsmitteln und möglichst weiterer Mittel für die Entschlammung des kompletten Hafenbeckens
  3. Lärmschutzmaßnahmen
    • am geplanten Neubau der Schiersteiner Brücke A643 nach Westen hin
    • im Bereich des Rhein-Main-Schnellweges A66 im Bereich der bebauten Schiersteiner Gemarkung
    • an der rechtsrheinischen Bahnstrecke im Bereich der bebauten Schiersteiner Gemarkung
  4. Straßenbauliche Maßnahmen und Verkehr
    • Ausarbeitung eines Gesamtverkehrsplanes für Schierstein unter Berücksichtigung der Prüfung, wie bzw. ob der Bau einer Bahnunterführung in der Freudenbergstraße realisiert werden kann
    • Sanierung der Fahrbahnen in der Freudenbergstraße und der Anton-Berges-Straße
    • Sanierung der Bürgersteige in der Reichsapfelstraße
    • „Park+Ride“-Plätze am Schiersteiner Bahn-Haltepunkt
  5. Verlegung eines Kunstrasenspielfeldes auf dem städtischen Sportplatz „Saareck“
  6. Verbesserung der Situation am Schiersteiner Friedhof
    • Komplettsanierung des Friedhofsgebäudes einschließlich Trauerhalle und Toilettenanlagen
    • Sanierung der Begrenzungsmauern
  7. Bereitstellung von Mitteln zur attraktiven Gestaltung der Bahnunterführung Saarstraße als Eingangsportal nach Schierstein
  8. Bereitstellung von Mitteln für eine zeitgemäße Ausstattung des Spielplatzes Moselstraße
Im Rahmen der Aussprache angemeldete Ergänzungen der CDU-Fraktion:
  • Zu Ziffer 2, Spiegelstrich 2: Schaffung von Parkflächen unter der Schiersteiner Rheinbrücke nach Fertigstellung der Brücke
  • Zu Ziffer 8: Mittelbereitstellung für die Neugestaltung des "Jugendplatzes" (ehemalige Skateranlage) an der Saarbrücker Allee
  • Befestigung der Parkflächen der Kleintierzuchtanlage
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Ortsbeirat meldet seine Wünsche für den nächsten Haushalt an

Logo-OBRZu seiner ersten Sitzung im neuen Jahr tritt der Ortsbeirat am Mittwochabend (18.01.) um 19.00 Uhr im Schiersteiner Rathaus zusammen.

Wie gewohnt, ist es vor Aufruf der Tagesordnung möglich, Fragen an die Mitglieder des Ortsbeirates zu stellen. Diese sogenannte "Bürgerfragestunde" kann maximal eine Stunde dauern, endet aber mit der Beantwortung der letzten Frage.

Gleich bei der ersten Sitzung nimmt ein neues Mitglied am Ortsbeiratstisch Platz. Kurz nach der Dezember-Sitzung gab Kai Günther (FDP) überraschend sein Mandat zurück. Ihm folgt nun sein Parteikollege Frederic Maas.

Der wohl wichtigste Punkt auf der Tagesordnung sind die Anmeldungen des Ortsbeirates zum Doppelhaushalt 2018/2019.  Die  Wahl  eines Ortsgerichtsschöffen für den Ortsgerichtsbezirk VI (Wiesbaden-Schierstein) dürfte reine Formsache sein, denn solche Entscheidungen werden sinnvollerweise im Vorfeld einer Sitzung zwischen den Fraktionen abgestimmt.

Gespannt darf man sein, warum sich der Ortsbeirat mit der umgehenden Reparatur der Heizung der Turnhalle der Erich-Kästner-Schule befassen muss. Die Reparatur einer Heizungsanlage in einem städtischen Gebäude ist ja letztendlich Sache der Verwaltung und nicht eines politischen Gremiums.

Weitere Punkte der Tagesordnung:
  • Präsenz der Stadtpolizei in Schierstein
  • Zukünftige Entwicklung bei den Schiersteiner Buslinien
  • Bericht aus den Arbeitsgruppen Hafen, Jugend und Verkehr
  • Verschiedenes
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