Bebauung Osthafen

„Mit Bestürzung“, so Wilhelm Vogel (CDU Schierstein) „haben wir aus der Berichterstattung der Wiesbadener Tageszeitungen erfahren, dass  Stadtrat Prof. Pös auf dem Neujahrsempfang der Stadtentwicklungsgesellschaft erklärt hat, doch noch einen Weg zu sehen, die umstrittene Bebauung am Schiersteiner Osthafen mit Verwaltungsgebäuden fortzusetzen!“

Gegen diese „Pös-Nachricht“ protestieren jetzt die Schiersteiner Christdemokraten und wiederholen ihre Forderung, die Fläche nicht zu bebauen, damit dort Naherholung und Freizeit stattfinden kann.

Die aktuelle Aussage von Prof. Pös (FDP) kann der Schiersteiner CDU gewiss nicht schmecken. Die Schiersteiner Christdemokraten wissen aber auch ganz genau, dass das Stadtparlament mit den Stimmen der Jamaika-Koalition  das Bebauungsplanverfahren beschlossen hat und somit die Weichen für diese Entwicklung (Bau eines Bürogebäudes der DAL – Deutschen Anlagen-Leasing) gestellt hat!

Sie sollte  deshalb ihren Protest nicht nur in Richtung Prof. Pös richten, sondern auch die Wiesbadener CDU, den OB und Stadtkämmerer  Dr. Müller  mit der Frage konfrontieren, ob man es der Landeshauptstadt Wiesbaden jetzt überhaupt noch  zumuten kann, von der geplanten Bebauung Abstand zu nehmen. Der finanzielle Schaden für die Stadt wäre immens hoch!

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Mobilfunk auf Dächern? Klares Nein der GENO 50!

Die GENO 50 wird die Dächer ihrer Wohnhäuser im Wohnpark Zehntenhof nicht für die Aufstellung von Sendeanlagen für den Mobilfunk zur Verfügung stellen, das teilte Ralf Gerke, Vorstandsmitglied der Genossenschaft, plusPunkt Schierstein auf Anfrage mit.

Ungeachtet dessen, ob nun von solchen Sendemasten eine Gesundheitsgefährdung ausgehen kann oder nicht, müssen sich die Mieter des Wohnparks keine unnötigen Gedanken machen. Ihr Dach überm Kopf bleibt „strahlenfrei“!

Mit dem  Bau eines 30 bis 40 Meter hohen Sendemastes am Rande des Sportplatzes Zehntenhof muss nun gerechnet werden. Das Tanklager auf dem Gelände der ehemaligen Sektkellerei Söhnlein wird derzeit abgebaut und die auf diesem Gebäude installierten Sendeanlagen brauchen dringend einen neuen Standort.

Kommentar: Der neue „Sendeturm“ wird sicherlich kein Pluspunkt für Schierstein sein,  doch eine Alternativlösung hat keiner in der Tasche. Dafür aber ein Handy!  Wir alle wollen in Sachen Kommunikation grenzenlos frei, überall erreichbar sein und uns von überall aus „melden“ können! Selbst der erholungssuchende Spaziergänger an Hafen und Rhein ist „nicht ohne“ unterwegs – „es könnte ja mal was passieren!“

Wie sagen die Norddeutschen in einer solchen Situation so passend: „Wat mut, dat mut!“  An den Anblick des Sendemastes werden wir uns gewöhnen müssen. Und  schimpfen dürfen in diesem Fall nur die „Handylosen“!

Hans Groth

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Wohnsiedlung Zehntenhof – Pluspunkt für Schierstein

Die Modernisierungsmaßnahmen an den Wohngebäuden der GENO 50 in der Schiersteiner Zehntenhofsiedlung wurden seit 2007 in vier Bauabschnitten durchgeführt.

Nach Abschluss der Sanierung präsentiert sich die Siedlung in einem tollen Bild und trägt jetzt zu Recht den Namen „Wohnpark Zehntenhof“.

Eine Siedlung zum Wohlfühlen, wie wir meinen!


Wir fragen den Diplom-Kaufmann Ralf Gerke, hauptamtliches Vorstandsmitglied der Gemeinnützige Bau- und Siedlungsgenossenschaft Wiesbaden 1950 eG, wie er sich nach Abschluss eines solchen Großprojektes fühlt?

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Herr Gerke, geben Sie den Leserinnen und Lesern von plusPunktSchierstein einen Tipp, wie man eine Wohnung im Wohnpark Zehntenhof anmieten kann!

Video (Flash)

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Wir bedanken uns für das Interview und wünschen Ihrer Genossenschaft weiterhin viel Erfolg!

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Das Ende eines Tanklagers

Der Rückbau des Tanklagers auf dem ehemaligen Söhnleingelände läuft auf Hochtouren.  Bis zu sechs Tanks werden täglich abgebaut und zur Sektkellerei Henkell nach Biebrich gebracht. Doch nicht alle Tanks „ziehen nach Biebrich um“, sondern wandern in die Niederlande und in die Ukraine aus. Etliche Tanks werden aber auch verschrottet.  Wie wir bereits berichtet haben, sollen auf dem Areal neue Wohnungen gebaut werden.

Zum Abbau des Tanklagers gab uns am 2. Februar Herr Pfeffermann von der ausführenden Firma Bock Auskunft.

Video (Flash-Player erforderlich)

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Video (Flash-Player erforderlich)

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Und manchmal wird es ganz schön eng:

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Bewerbungsfrist ist abgelaufen

Mit dem 20. Januar ist die Bewerbungsfrist für die Kommunalwahl am 27. März 2011 abgelaufen.

Mit welchen Kandidatinnen und Kandidaten die SPD, CDU und die Grünen in Schierstein an den Start gehen, konnten sie bereits auf plusPunktSchierstein.de lesen.

Wenn der Wahlausschuss nächste Woche die Wahlvorschläge zugelassen hat, werden wir sie an dieser Stelle über alle zugelassenen Wahlvorschläge informieren!

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Ortsbeiratssitzung am 25. Januar ist abgesagt

Nachdem der Magistrat überraschend und kurzfristig seine Vorlage „Strukturplanung Gewerbe Biebrich/Schierstein“ zurückgezogen hat, wurde die gemeinsame Sitzung der Ortsbeiräte Schierstein und Biebrich am 25. Januar abgesagt!

Für Ortsvorsteher Urban Egert kein Beinbruch: “ Die Vorlage entsprach ohnehin nicht   unseren Vorstellungen, die Belastungszahlen stammten aus dem Jahr 2005 und Schierstein und Biebrich werden in der Ausarbeitung des Magistrats nicht ganzheitlich betrachtet!“

Jetzt werden sich die Ortsteilpolitiker von Schierstein und Biebrich erst nach der Kommunalwahl am 27. März mit dem Thema beschäftigen.

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Hochwasserschutz – Ortsvorsteher verfasst Antrag!

Ortsvorsteher Urban Egert hat auf unsere Berichterstattung über das Hochwasser am Schiersteiner Hafen und fehlende Sandsäcke schnell reagiert und einen Antrag für die nächste Ortsbeiratssitzung verfasst! Urban Egert: „Die Anwohner müssen besser geschützt werden! Und der beste Schutz gegen die Fluten sind Spundwände, wie sie in der Hafenstraße zwischen der Straße „Am Lindenbach“ und der Bernhard-Schwarz-Straße stehen!“

Sicherer Schutz vor steigenden Fluten!                                              Foto vom 15.01.2011

Der Antrag des Ortsvorstehers:
Der Magistrat wird gebeten, im Interesse eines verbesserten Hochwasserschutzes am Hafen Mittel für die Verlängerung der bestehenden Spundwand von der Bernhard-Schwarz-Straße bis zur Wasserrolle bereitzustellen.

Begründung:
Die Entwicklung der letzten Jahre und entsprechende Prognosen zeigen, dass der Klimawandel in den kommenden Jahren auch verstärkt Hochwasser am Rhein mit sich bringen wird. Davon werden auch die Anwohner am Schiersteiner Hafen betroffen sein. Als wirksames Mittel gegen Hochwasser hat sich weltweit die Errichtung von mobilen Spundwänden bewährt, auch in Schierstein.

Der Magistrat wird deshalb gebeten, kurzfristig Mittel für die Weiterführung der bestehenden Spundwand bis zur Wasserrolle zur Verfügung zu stellen.

Bis zur Umsetzung der Maßnahme wird gebeten sicherzustellen, dass den Anwohnern zur Sicherung der Eingänge und Fenster in ausreichender Zahl Sandsäcke zur Verfügung zu stellen.

Bei dem diesjährigen Hochwasser im Januar waren, entgegen der langjährigen Praxis und ohne vorherige Information der Betroffenen, keine Sandsäcke zur Verfügung gestellt worden. Abhilfe war auch nach intensiven Nachfragen bei der Feuerwehr nicht möglich.

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Anwohner leben mit dem Hochwasser

Wenn man die schlimmen Nachrichten-Bilder von den Hochwasserfluten in Australien und Brasilien sieht, dann liegt das aktuelle Überschwappen des Schiersteiner Hafens weit unter der Schmerzgrenze. Das sehen auch die unmittelbar vom Hochwasser betroffenen Bewohner der Hafenstraße so.

Heinz Ehrengart:“ Wir leben mit dem Wasser und haben schon schlimmerere Situationen gemeistert!“ Dennoch ist Heinz Ehrengart mit der Situation nicht zufrieden. Warum, das sagt er in einem Interview mit plus Punkt Schierstein. Interview mit Heinz Ehrengart

Den Anwohnern bringt das Hochwasser Kopfzerbrechen und zusätzliche Arbeit, den Spaziergängern und Schaulustigen hingegen schöne Motive für das Fotoalbum.

Der Pegelstand Mainz am 15.01.2011 um 5:00 Uhr: 6,32 Meter, um 13:00 Uhr: 6,42 Meter. Erwartet 16.01., 11:00 Uhr: 6,50 – 6,60 Meter. Montag: fallend

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Strukturplanung Gewerbe Biebrich/Schierstein

In einer gemeinsamen Sitzung am Dienstag, 25. Januar 2011, um 18:30 Uhr in der Ortsverwaltung Biebrich informieren sich die Ortsbeiräte Schierstein und Biebrich über das Thema  „Strukturplanung Gewerbe Biebrich/Schierstein“.

Ein bedeutendes Thema, denn gerade die Erweiterung von Mann Mobilia in der Biebricher Äppelallee ist seit Wochen in aller Munde, es wird diskutiert, protestiert, viel geschrieben und noch mehr spekuliert!

Inzwischen sind die Expansionspläne von Mann Mobilia öffentlich bekannt.  Die Netto-Verkaufsfläche soll von 21 300 auf 37 750 Quadratmeter erweitert und eine zusätzlich gewonnene Fläche von 7 450 Quadratmeter soll weitervermietet werden. An wen auch immer! Es werden wiederum Geschäfte darunter sein, die dem Einzelhandel in Schierstein und Biebrich nicht gut tun werden.

Da jedoch ein verbindlicher Bebauungsplan existiert, wird die Stadt Wiesbaden den Bauantrag genehmigen müssen! Da beißt die Maus keinen Faden ab und macht jede weitere Diskussion im Prinzip überflüssig.

Die „Fehler“ wurden vor Jahrzehnten gemacht. Das Einkaufen auf der „Grünen Wiese“ wurde zum Nonplusultra. Und wir alle machten mit! Einkaufen im großen Stil war angesagt: Nicht im „Tante Emma-Laden“ an der Ecke und auch nicht bei „Möbel-Moser“ oder „Möbel-Embs“ im Ortskern von Schierstein. Nein, es musste der Supermarkt, das Möbelhaus auf der zuvor grünen Wiese zwischen Schierstein und Biebrich sein. Und an diesem Kaufverhalten hat sich bis heute nichts geändert.

Ganz im Gegenteil: Alle drei Wochen eröffnet im Gewerbegebiet Schierstein/Biebrich ein neuer, von marktstrategischen Fachleuten geplanter Supermarkt, obgleich das Gewerbegebiet unmittelbar vor dem Verkehrsinfarkt stehen soll.

Wären da nicht die gebeutelten Bewohner der Siedlung Rosenfeld/Selbsthilfe, die vom Verkehr umspült werden, wie Helgoland von der Nordsee, müsste sich kein Ortsbeirat den Kopf zerbrechen,  wie die „Grünen-Wiese-Kunden“ komfortabler an ihr XXXXXL-Einkaufsziel geführt werden können.

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Ortsring lud zum Neujahrsempfang

Locker und in äußerst angenehmer Atmosphäre ging am  9. Januar der Neujahrsempfang des Schiersteiner Ortsrings über die Bühne des Gemeindesaals von St. Peter und Paul. Eine in Schierstein liebgewonnene Veranstaltung, die auch in diesem Jahr sehr gut besucht war.

Dieter Bender, der engagierte Vorsitzende des Dachverbandes aller Schiersteiner Vereine, Verbände und Kirchen, konnte auf eine erfolgreiche Vereinsarbeit im Jahre 2010 zurückblicken und einige Gäste besonders herzlich begrüßen. So den Wiesbadener Stadtverordnetenvorsteher Wolfgang Nickel, den ehemaligen und den neuen Schiersteiner Ortsvorsteher Dieter Horschler und Urban Egert sowie die Bundestagsabgeordnete Heidemarie Wieczorek-Zeul.

Paul Ebert, Helmut Heimann und Dieter Horschler wurden für ihre vorbildliche Arbeit im Stadtbezirk Schierstein mit der Goldenen Medaille des Ortsrings ausgezeichnet. Hilda Wehnert wurde mit der Silbernen Medaille, Renate Mannek, Hein Denneboom,  Dieter Frank, Horst Sack sowie Rudolf Witte mit der Bronzenen Medaille geehrt.

Ein großes Lob ist den Sängerinnen und Sängern des Gesangvereins Eintracht 1877 unter Leitung von Thomas Frank auszusprechen. Der Chor erfreute die Gäste und verlieh dem Neujahrsempfang  einen schönen Rahmen.

Fotos: Martina Moller

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